LAGEFEUERROMANTIK MIT STOCKBROT

23. Dezember 2011 | von
Simone |

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An einem warmen Abend gemeinsam in der Gruppe um ein Lagerfeuer zu sitzen, gehört wohl zu den schönsten Aktivitäten des Sommers. Zu einem ganz besonderen Erlebnis wird es allerdings, wenn es auch noch „Selbstgegrilltes“ gibt. Der Klassiker am Lagerfeuer: Stockbrot.
Ob Groß oder Klein, Feuer fasziniert den Menschen seit Jahrtausenden. Das tanzende Spiel seiner Flammen zieht jeden in seinen Bann. Vor allem Kinder und Jugendliche empfinden das „Gruppenerlebnis Lagerfeuer“ daher als besonders beeindruckend. Am Lagerfeuer wird gemeinsam gesungen, erzählt und gelacht. Und wie bei jedem Abend in geselliger Runde, gehört auch hier ein herzhafter Imbiss dazu. Stockbrot, auch unter dem Namen Knüppelkuchen bekannt, ist ein Snack, der um einen Stock gewickelt über dem offenen Feuer gebacken wird. Die Kosten für die Herstellung des knusprigen Gebäcks sind überschaubar, der Teig lässt sich vorab gut vorbereiten.
Stockbrot - die Herstellung
Zur Herstellung des leckeren Stockbrotes werden lediglich ein Kilogramm Mehl, zwei Päckchen Backpulver, zwei Teelöffel Salz, 150 Gramm Margarine und 250 Milliliter Milch benötigt. Alle Zutaten, gut verknetet, ergeben circa ein Kilogramm des Grundteiges. Dieser kann nach Geschmack noch mit weiteren Zutaten wie Kräutern, Speckwürfeln, Körnern, Knoblauch oder Käse verfeinert werden. Die Grundmasse von circa einem Kilo Teig ist ausreichend für zehn Stockbrote. Im Zweifelsfall sollte man allerdings lieber etwas mehr Teig vorbereiten, denn zum einen schmeckt das
Stockbrot ganz hervorragend und zum anderen fordert zuweilen auch das Feuer seinen Tribut. Gut, wenn dann genügend Stockbrot-Teig vorhanden ist.
Was wird sonst noch benötigt?
Das wichtigste Utensil zum Backen des Stockbrotes ist, neben einem lodernden Lagerfeuer, der Stock, um den das Brot zum Backen gewickelt wird. Pro Person wird ein Stock benötigt. Um einen sicheren Abstand zum Feuer zu gewährleisten, sollte das Stöckchen ausreichend lang sein. Damit das Holz beim Backen nicht bricht, ist eine gewisse Flexibilität erforderlich. Zudem sollten nur frische Äste verwendet werden, da diese weniger leicht Feuer fangen. Die besten Stöckchen liefert der Haselnussstrauch, denn seine Äste sind gerade, biegsam, beinahe überall verfügbar und zudem noch vollkommen ungiftig. Zum Backen wird der obere Teil des Stockes von seiner Rinde befreit und mit dem Stockbrot-Teig umwickelt. Gebacken wird am besten über der heruntergebrannten Glut des Feuers weitere
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