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SNACKS & MEHR

10. Mai 2011 | von Simone | [0] Kommentare
Snacks & Mehr

Man hat Hunger, möchte aber nur eine Kleinigkeit essen. Snacks sollen den schnellen Hunger für kurze Zeit schlichten und eine kleine Mahlzeit nebenbei sein. Doch meist haben Snacks einen ungewollten Nebeneffekt: Heißhunger!

Jeder kennt das Problem. Kurz einmal am Kiosk vorbeigelaufen, oder während der Arbeitspause zur Kantine gelaufen und schon blickt man in die Augen des Snackteufels. Kinderriegel, Brezeln zum mitnehmen, ein kleines Eis und so weiter. All dies kann man ohne Probleme unter die Kategorie Snack fassen, also alles, was eben nicht als richtige warme Mahlzeit gilt. Man hat Hunger, möchte aber nur eine Kleinigkeit essen.

Also kauft man sich einen solchen Snack, ob nun ein kleines Brötchen, oder eben einen Schokoriegel. In der Erwartung, der Hunger würde dadurch gestillt oder sein Gemüt beruhigt, wird man doch am Ende schwer enttäuscht. Denn der gegenteilige Effekt tritt ein. Man möchte ganz einfach mehr. Und sowohl der Magen, als auch der Kopf gibt solche Signale. Der Magen meldet ein Hungergefühl und der Kopf gibt in der Konzentration nach und alle Gedanken können im Extremfall auf einen Snack hinauslaufen.

Die Vorbeugung dieser Probleme ist nicht gerade einfach. Die einfachste Lösung scheint, ganz einfach nichts zu essen. Doch dafür fehlt 95% aller Menschen die Disziplin. Also müssen wir uns anderer Tricks bedienen. Die beste Möglichkeit einem solchen Heißhungeranfall entgegenzutreten ist, ganz einfach Wasser zu trinken. Aber das systematisch. Aus wissenschaftlicher Sicht passen in einen menschlichen Magen zwischen 3 bis 4 Liter, bevor dieser wirklich platzt. Damit dies nicht passiert, würde sich unser Körper aber vorher übergeben. Davor würde noch starke Übelkeit auftreten. Das unser Magen platzt ist also völlig unmöglich.

Somit kann man sagen, nach 2 bis 2,5 Litern ist Schluss. Jedem sollte klar sein, dass es kaum möglich ist, 2 Liter Wasser zu trinken wenn man hungrig ist. Wichtig ist, den Magen zu beschäftigen. Also trinkt man ein Glas Wasser, bevor man den Snack ist. Dann isst man den Snack und trinkt anschließend ein weiteres Glas Wasser. Normalerweise dauert es dann ca. 3 bis 5 Minuten, bis ein erstes Sättigungsgefühl einsetzt. Falls dies nicht funktioniert, stellt man sich ein Glas mit zuckerffreien Bonbons außer Griffreichweite und fängt an diese zu lutschen. Durch den darin enthaltenen Süßstoff wird man wieder durstig und man trinkt automatisch ein weiteres Wasser. Durch diese Systematik erhält man seinen heißgeliebten Snack und verhindert gleichzeitig den dadurch entstandenen Heißhunger.

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