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SANDDORN - DIE ZITRONE DES NORDENS

01. Februar 2012 | von Simone | [0] Kommentare
Sanddorn - die Zitrone des Nordens

Sanddorn, die Zitrone des Nordens, besitzt saure, aber sehr gesunde Beeren. Das Ölweidengewächs kann auf eine lange Historie zurückblicken, die ihren Anfang vermutlich in der Mongolei als bewährtes Heilmittel findet. Heute wird diese Vitaminbombe vielfältig zur Verbesserung des Wohlbefindens eingesetzt.

Beschaffenheit des Sanddorns

Der Sanddorn gehört zu der Gattung der Ölweidengewächse und präsentiert sich als sommergrüne Sträucher sowie als dornige Bäume. Das stachelige Gewächs zieht es in das raue Klima und auf sandige Böden, so dass die Pflanze in Deutschland vor allem an den Meeresküsten vorkommt. Ihren Ursprung findet sie jedoch in endlosen Steppen auf dem asiatischen Kontinent. Der Strauch bzw. Baum wird meist nicht höher als sechs Meter und trägt ovale, orangegelbe Früchte, welche saftig und reich an Vitamin C sind. Zwischen Ende August und Ende Oktober können sie geerntet werden und zu Saft, Konfitüre und Vitaminpräparaten verarbeitet werden. Von März bis Mai erblüht der Sanddorn zart.

Besonderheiten des Sanddorns

Der Sanddorn stellt eine beliebte Heilpflanze dar. Bereits vor Jahrhunderten wurde er in der fernen Mongolei geschätzt und zur Heilung kranker Augen bei Pferden eingesetzt. Aus diesem Grund trägt der Sanddorn auch den lateinischen Namen Hippophae, bei dem der Wortteil Hippo für Pferd steht und paos für Licht. Doch Produkte des Sanddorns werden inzwischen auch für den Menschen erfolgreich verwendet. So sind seine Beeren für einen extrem hohen Gehalt an Vitamin C berühmt, der um das Zehnfache höher ist als jener in der Zitrone. Dies verschaffte dem Gewächs auch den Beinamen Zitrone des Nordens. Daneben enthält der Sanddorn die Vitamine E, B, B 12 sowie das Provitamin A. Ferner wurden in dieser Pflanze ungesättigte Fettsäuren und Flavonoide nachgewiesen.

Die helfende Wirkung des Sanddorns

Das Ölweidengewächs Sanddorn hilft nicht im Speziellen gegen gewisse Erkrankungen, sondern dient grundsätzlich der Vorbeugung. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe kann er eine chronische Infektanfälligkeit abschwächen. Ferner wird er als antioxidativer Zellschutz eingesetzt und erhöht die Leistung bei ungewöhnlich starker Beanspruchung. Das Öl, welches im Fruchtfleisch und in den Kernen enthalten ist, kann einen positiven Einfluss auf Haut und Schleimhaut nehmen. So wird es in diesem Zusammenhang bevorzugt bei Ekzemen, Hautproblemen, Wundpflege sowie zur Behandlung von Schleimhauterkrankungen eingesetzt.

Weitere Informationen über Sanddorn und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier.

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