
Schon seit Jahrhunderten ist der Honig als Naturheilmittel bekannt. Selbst der griechische Arzt Hippokrates soll Honig zur Linderung von Krankheiten verordnet haben.
Honig – Natürliche EntstehungHonig wird von Bienen erzeugt, die Blütennektar aufnehmen und mit Enzymen versetzen. In Waben wird der Honig eingelagert und reift heran. Dazu wird jede Wabe von den Bienen verschlossen. Der Imker erntet das Lebensmittel. Er schleudert den reifen Honig aus den Waben. Wird der Honig besonders schonend gewonnen, d. h. wärmeschonend, sorgfältig abgefüllt und gelagert, dann behält er seine wertvollen Inhaltsstoffe am besten. Honig besteht hauptsächlich aus Frucht- und Traubenzucker, Wasser, Enzymen, Pollen und Aminosäuren
Quailtät des gelben Nektars„Auslese“ oder „Auswahl“ darf sich ein Honig nur dann nennen, wenn Farbe, Konsistenz und Geschmack passen. Honig darf keine Fremdprodukte enthalten, sonst gilt er nicht mehr als naturbelassener Honig. Wenn der ein bestimmter Pflanzenname auf dem Etikett abgedruckt ist, dann bedeutet dies, dass der Honig überwiegend von Pflanzen bzw. Blüten von dieser stammt (z.B. Akazienhonig).
Über 100 verschiedene Honigsorten sind im Handel erhältlich. Dabei unterscheiden sie sich nicht nur nach der von den Bienen bevorzugt angeflogenen Pflanze, sondern auch in Farbe und Konsistenz. Die Farbpalette reicht von fast farblos bis dunkelbraun. Der Honig mit der helleren Farbe schmeckt dabei lieblich-mild, wobei die dunkleren Farbvarianten kräftig-würzig sind. Die dunkleren Sorten empfindet man meist weniger süß. Ob flüssig oder kristallisiert ist eine Frage des Geschmacks. Kinder und ältere Menschen bevorzugen die cremigere Version, da sie leichter zu handhaben ist.