Wie kocht man Blumenkohl?

Ob er weiß oder eher gelblich daher kommt, das hängt stark davon ab, ob der Blumenkohl bei absolutem Lichtabschluss, also abgedeckt durch seine Blätter, gewachsen ist. Im Handel erhältlich sind zudem auch grüne Sorten wie etwa der Romanesco, deren Aroma meist intensiver ausfällt.

Wie kocht man Blumenkohl?Daher beim Einkauf besser zu Blumenkohlköpfen mit Blättern greifen, denn das Grün schützt die „Blume“ und zeigt auch die Frische an. Sind die Blätter noch knackig-grün und der Strunk saftig, hält man einen frischen Kopf in Händen. Tipp: Das vitaminreiche Grün kann sogar zu Gemüse oder für Suppen verwendet.


Idealerweise bereitet man Blumenkohl frisch gekauft zu, denn er ist kein Lagergemüse. Wenn das nicht möglich ist, kann man den Kopf kurzzeitig kühl lagern, etwa im Gemüsefach des Kühlschranks. Damit er sich ein bis drei Tage hält, vor dem Einlagern die Blätter entfernen und den Strunk glatt abschneiden. Und den Kohl immer lichtgeschützt, also dunkel, aufbewahren. Vor der eigentlichen Zubereitung dann – wie auch im Frischefall – den geputzten, also in Röschen zerpflückten Kohlkopf für gute 20 Minuten in Salzwasser legen. So spüren Sie eventuelle bzw. unerwünschte „Fleischbeilagen“ auf. Wenn der Kopf im Ganzen gegart werden soll, entfällt das Zerpflücken, stattdessen aber den Strunk kreuzweise einschneiden. So ist sichergestellt, dass er zeitgleich mit den Röschen gar wird.


In der Zwischenzeit Wasser zum Kochen bringen. Tipp: Ein Spritzer Zitrone, wahlweise ein Schuss Milch, sorgen dafür, dass der Blumenkohl seine weiße Farbe behält. Ein Butterflöckchen im Kochwasser fördert das Aroma. Je nach Menge bzw. Kopfgröße muss man von einer Garzeit von 20-25 Minuten ausgehen. Probieren Sie die Bissfestigkeit, der Blumenkohl sollte nicht zu weich gekocht werden. Dann abgießen und anrichten.


Gewöhnlich wird er mit etwas zerlassener Butter oder in Butter gebräuntem Paniermehl übergossen, sehr beliebt ist auch Sauce hollandaise. Wer mag, kann ihn nach dem Kochen noch kurz im Backofen mit Käse überbacken. Blumenkohl passt gut zu vegetarischen Gerichten, aber auch als Beilage zu Fisch, Fleisch, Geflügel oder Eierspeisen.


Blumenkohl ist übrigens auch zum Einfrieren geeignet. Die Köpfe genauso vorbereiten wie zum „normalen“ Kochen, also am besten in Röschen zerteilen und in Salzwasser einlegen. Dann aber nur blanchieren, also kurze 3-5 Minuten in kochendes Zitronenwasser geben und gleich kalt, am besten in Eiswasser, abschrecken. Anschließend gut abtropfen lassen und in einem luftdicht verschließbaren Tiefkühlbehälter/-beutel geben und sofort einfrieren (das Schockfrostfach eignet sich da am besten). So bleiben Geschmack, Vitamingehalt und die natürliche Farbe am besten erhalten. Nach dem Auftauen reduziert sich die Kochzeit entsprechend um etwa 5 Minuten.


Weitere Zubereitungsarten des Blumenkohls sind roh als Salat oder eingelegt als Sauergemüse.

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