Wie kocht man Kartoffeln?

Kartoffeln gibt es als mehlig kochende, vorwiegend festkochende und festkochende Varianten. Was man nimmt, hängt davon ab, was man damit machen möchte – etwa Püree, Beilage oder Salat. Ob sie gar sind, zeigt stets der Messertest: Fällt die Kartoffel vom eingestochenen Messer, ist sie fertig.

Wie kocht man Kartoffeln?Falls auf dem Schildchen Erdapfel oder Grundbirne steht, sind auch Kartoffeln in der Schütte. Diese müssen im Handel alle (egal ob im Netz oder lose), so will es die Handelsklassenverordnung, nach den eingangs genannten Kocheigenschaften ausgezeichnet werden. Tipp: Die Kochtypen werden einheitlich mittels farbiger Streifen auf den Verpackungen gekennzeichnet – blau für mehlig kochende, rot für vorwiegend festkochende und grün für festkochende.


Bei jungen Frühkartoffeln reicht es, wenn man die noch dünne Schale unter fließendem Wasser kräftig abbürstet. Diese Kartoffeln können nach dem Kochen unbedenklich mit Schale gegessen werden. Auch Pellkartoffeln, die man erst nach dem Kochen schält („pellt“), werden vor dem Garen gut gewaschen. Ansonsten alle Kartoffeln vor dem Kochen schälen, dabei etwaige grüne Stellen und Keimansätze sorgfältig entfernen. Hintergrund: Sie enthalten das hitzebeständige Naturgift Solanin. Deswegen auch immer das Kochwasser von Kartoffeln abgießen und nicht weiter verwenden, denn Solanin ist wasserlöslich.


Während der Vorbereitungszeit Salzwasser vorbereiten, jedoch die Kartoffeln immer mit kaltem Wasser aufsetzen, erst dann den Herd einschalten. Tipp: Idealerweise haben die Kartoffeln nach Möglichkeit alle in etwa die gleiche Größe, sonst zerfallen die Kleinen, während die Großen noch nicht gar sind. Gegebenenfalls größere Exemplare entsprechend halbieren oder dritteln.
Wenn das Wasser dampft, Pellkartoffeln dann 15-20, Salzkartoffeln 10-15 Minuten kochen lassen, anschließend den Herd abschalten und die Erdäpfel noch gute 5 Minuten im heißen Wasser nachgaren lassen. Dann einfach abgießen. Pellkartoffeln schreckt man kurz ab, damit sie sich leichter schälen lassen.


Sie serviert man meist mit Butter oder Kräuterquark. Salzkartoffeln sind in der Regel eine Sättigungsbeilage und dienen dann dem Aufnehmen von Saucen oder Bratenfonds. Sollen die Kartoffeln für Salat geschnitten werden, sollten sie erst gut abkühlen. Heiß bzw. warm weiterverarbeitet werden die Kartoffeln, wenn daraus etwa Püree (gerne auch Stampfkartoffeln genannt) gemacht wird oder sie für Kartoffelknödelteig durch die Kartoffelpresse gedrückt werden müssen.


Übrigens:
Immer öfter findet man bei uns auch Süßkartoffeln, auch Bataten genannt. Das sind Wurzelknollen, die ähnlich wie Kartoffeln schmecken, nur eben ganz leicht süßlich. Sie sind meist mehlig kochend und haben je nach Sorte eine gelbliche, orange oder gar purpurrote Färbung. Jedoch: Botanisch gesehen sind sie nicht mit den Kartoffeln verwandt. Zubereitet werden sie aber genauso.

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