Paprika

Paprika gibt es eckig, spitz und rund. So mannigfaltig ihre Form, Farbe, Süße und Schärfe ist, so vielseitig ist auch ihre Verwendbarkeit in der Küche. Roh, gefüllt, gekocht oder gegrillt ist die vitaminreiche Beerenfrucht eine Bereicherung für den Speiseplan.

Allgemeines


PaprikaDie Paprika gehört zu der Gruppe der Nachtschattengewächse und stellt eine Beerenfrucht dar. Am Anfang empfanden die Europäer die Paprika, welche Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa gelangte, zu scharf. Daraufhin wurde mit der Gemüsepaprika eine mildere Paprikasorte gezüchtet. Ihre Beliebtheit ist bis heute ungebrochen groß. Zudem weist die Paprika hohe Werte an Vitamin C, Provitamin A, Kalium, Eisen und Folsäure auf.


Herkunft


Die Paprika stammt ursprünglich aus Süd- bzw. Mittelamerika. Bereits seit mehr als 7.000 Jahren wird sie dort angebaut. Die Menschen schätzen sie aufgrund ihrer Würz- und Heilkraft. Ende des 15. Jahrhunderts gelangten die ersten Paprika mit den Erkundungsschiffen von Christoph Kolumbus nach Europa. Magellan importierte sie in den afrikanischen und asiatischen Raum.


Saison


Die so beliebte Gemüsepaprika wird in den drei Farben Rot, Gelb und Grün angeboten. Grüne Paprika werden meist in einem unreifen Zustand geerntet. Freilandpaprika aus dem Mittelmeerraum ist auf den Märkten ab Sommer bis Herbst erhältlich. Im Winter und Frühling bieten Supermärkte meist Paprika aus holländischen Gewächshäusern an.


Geschmack


Der Geschmack der Gemüsepaprika hängt entscheidend von ihrer Farbe ab. Diese gibt den Reifegrad an. Die rote Paprika steht in voller Reife und ist daher am süßesten. Die grüne Paprika schmeckt dagegen ein wenig herb. Ein saftiges Fruchtfleisch und einen leicht süßlichen Geschmack weist die gelbe Paprika auf. Zudem verändert die Paprika ihren Geschmack, wenn sie gekocht wird. Dadurch gewinnt sie an Süße.


Verwendung in der Küche


Es gibt viele Möglichkeiten, die Paprika zuzubereiten. Häufig wird sie mariniert oder einfach roh zu einem Dip serviert. Ihren Geschmack entfaltet sie zudem in würzigen Salsas, pürierten Saucen und als Relisch. Nicht ganz so knackig aber dafür sanfter und süßer schmeckt sie gebraten, gekocht, überbacken oder gefüllt. Häufig ergänzt die Paprika Gemüse aus dem Mittelmeerraum und bereichert griechische Salate. Sehr gut harmoniert sie zudem mit Zwiebeln, Knoblauch und Chilipulver.


Aufbewahrung/Haltbarkeit


Für die Paprika ist der Kühlschrank zu kalt. Dort sollte sie höchstens für eine Woche in einem weniger kalten Gemüsefach aufbewahrt werden. Zur Lagerung wird sie in einem Plastikbeutel verpackt, welcher mit Luftlöchern versehen ist. Ein besseres Aroma kann die Paprika in der Kühle des Kellers bewahren. Sie sollte bei dieser Aufbewahrungsform nach zwei bis drei Tagen verarbeitet werden.

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