Chile ist das Weinland Südamerikas. Das erste Weinanbaugebiet in
Amerika war nicht in Kalifornien (ab dem 19. Jahrhundert), wie so viele
vermuten, sondern in Mittel- und Südamerika. Viele Klimazonen reihen
sich entlang der Pazifikküste aneinander und erstrecken sich über 6000
km bis zur Antarktis. Aus dem Cabernet Sauvignon entstehen die besten
Weine der Welt. Sie zeichnen sich aus durch eine leuchtend rote Farbe,
vollen Körper und delikates Aroma.
Ausländische Investoren haben ein profundes Weinwissen nach Chile
gebracht und wie die Domaines de Rothschild (Lafite) gute Ergebnisse
wie den beliebten Los Vascos gekeltert.
Aber auch eigenständige Bodegas haben sich dieses Wissen zunutze
gemacht und so bauen etwa die Bodegas Centenarias oder die Bodegas
Buzeta mittlerweile ähnlich gehaltvolle Cabernet Sauvignons aus.
Noch heute profitieren die Winzer dieses Landes (und nicht nur sie) von
der uralten Hochkultur der Inkas. Große Teile des ausgeklügelten
Bewässerungssystems gehen auf diese chilenischen Urahnen zurück.
Es lohnt sich immer, einen guten chilenischen Wein neben einem
europäischen "Bruder" zu kosten, das Ergebnis ist oft überraschend.
Heute produziert Chile moderne, gefällige Weine für den internationalen
Markt. Die Trend-Rebsorten Cabernet-Sauvignon, Sauvignon Blanc und
Chardonnay bilden die Basis der Produktion.
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