3. Schritt - Zugabe und Auflösung der Hefe & des Bitterhopfens

Nach dem Anrühren des Suds folgt der letzte, aber entscheidende Schritt, der zur Gärung notwendig ist. Dem sollte der Hobbybierbrauer nochmals einer besonderen Bedeutung beimessen, damit das Ergebnis, ein überaus schmackhaftes Bier zu erhalten, von Erfolg gekrönt sein wird.

Beim Zufügen der Hefe und des Bitterhopfens gilt es einige Dinge zu beachten.Beim Zufügen der Hefe und des Bitterhopfens gilt es einige Dinge zu beachten. (Foto by: aetb / Depositphotos)

Zugabe sowie die Auflösung der Hefe

Die Hefe wird erst dann zugegeben, wenn die ersten Inhaltsstoffe des Suds nicht nur vollständig aufgelöst sind, sondern ebenfalls die perfekte Temperatur erreicht haben. Dies lässt sich mit einem Thermometer feststellen.

Obergärige Hefe benötigt Temperaturen ab etwa 15 bis 16 Grad, damit der Gärprozess beginnen kann. Wird eine Trockenhefe verwendet, wird diese auf die Oberfläche gestreut. Hierbei sollte der Hefe ein Zeitraum von circa zwei Minuten zum Quellen gegeben werden. Erst danach ist die Mischung wieder gut durchzurühren.

Weiterhin lässt sich eine untergärige Hefe verwenden, diese benötigt jedoch geringere Temperaturen. Dies ist der Grund, warum sich die meisten Hobbybrauer für die obergärige Variante entscheiden, denn hier muss nicht für eine gesonderte Kühlung gesorgt werden. Flüssighefen sind gemäß den vorhandenen Angaben zu verwenden.

Zugabe des Bitterhopfens

Beim Bitterhopfen handelt es sich ebenfalls um eine wichtige Zutat, denn diese verleiht dem Bier nicht nur den gewünschten Geschmack, sondern ist ebenfalls für die Haltbarkeit des fertigen Getränks verantwortlich.

Während der Profibrauer ausschließlich mit frischem Hopfen arbeitet, ist in den Bierkits in der Regel ein Flüssigkonzentrat beigefügt, welches natürlich die Arbeit für den Anfänger enorm erleichtert.

Bei der Verwendung sollte genauestens auf das Abmessen geachtet werden, denn die Konzentrate haben die Angewohnheit, überaus ergiebig zu sein. Nur wenige Tropfen können bereits ausreichend sein, ein Zuviel kann die gesamte Charakteristik des Bieres verändern.

Ebenso verhält es sich mit dem Aromahopfen, der hinzugefügt werden kann, aber nicht muss. Auch hierbei handelt es sich um ein Konzentrat, mit dem äußerst vorsichtig umgegangen werden sollte. Die Anwendung erfolgt am besten mit einer Pipette, wobei die Menge selbstverständlich rezeptabhängig ist.

Vermischen mit allen Zutaten

Nun beginnt der letzte Schritt, bevor es an die Gärung gehen kann. Und dieser ist im nochmaligen Durchrühren zu sehen. Denn auch wenn der Hopfen bereits in flüssiger Form hinzugefügt wird, so muss er sich doch gut auflösen und mit allen Zutaten vermischen können, um ein entsprechendes Geschmacksergebnis zu bieten.


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