2. Schritt – Maischen

Nach dem Vorgang des Malzschrotens können die nächsten Schritte des Bierbrauens in Angriff genommen werden. Allerdings sind auch hier vorab einige Vorbereitungen nötig, so dass die benötigten Utensilien am besten bereits zur Hand sind.

Das Maischen dauert etwa zwei bis drei Stunden.Das Maischen dauert etwa zwei bis drei Stunden. (Foto by: aetb / Depositphotos)

Das nötige Werkzeug für das Maischen

Damit die Maische angesetzt werden kann, lässt sich am besten ein Glühweintopf verwenden. Dieser kann mittels einer elektrischen Herdplatte betrieben werden. Moderne Glühweintöpfe verfügen über ein integriertes Heizsystem, so dass lediglich eine Steckdose notwendig ist und keine gesonderte Wärmezufuhr. Auch diese Modelle eignen sich für die Herstellung der Maische.

Der wichtigste Bestandteil beim Maischen ist zweifelsohne das Brauwasser, welches allerdings im Glühweintopf zuerst auf Temperatur gebracht werden muss.

Die Vorbereitungen

Mittels dem Motor, der bereits beim Malzschroten eine wichtige Rolle spielte, und einem entsprechenden Rührwerk lässt sich das geschrotete Malz perfekt und klümpchenfrei einrühren. Alternativ ist jedoch auch die gute, alte Eigenkraft möglich, mittels der von Hand gerührt wird. Jedoch verläuft das Rühren mit dem Rührwerk um einiges komfortabler, wie es sich spätestens beim Maischvorgang herausstellen wird.

Da eine bestimmte Temperatur von etwa 30 – 35 Grad für die Maische vorhanden sein muss, ist es wichtig, diese während des Erhitzungsvorganges zu kontrollieren. Dies ist manuell mittels einem Thermometer möglich, aber ebenso kann die Messung computergesteuert vollzogen werden. Dazu sind spezielle Brauprogramme erhältlich, die während des gesamten Verlaufs die Temperaturregelung steuern und somit ganz genau die nötigen Auskünfte zur Verfügung stellen.

Das Maischen

Hat das Wasser die benötigte Temperatur erreicht, so kann das geschrotete Malz, welches zweifelsohne eine Mischung aus mehreren Getreidesorten sein kann, hinzugefügt werden. Für etwa 20 Liter Bier werden circa 5 Kilo geschrotetes Malz hinzugegeben. Nun muss ein ständiges Rühren erfolgen, welches sicherstellt, dass sich an der Heizfläche die Maische nicht anlegen kann.

Der gesamte Zeitraum des Maischens ist natürlich rezeptabhängig, jedoch kann mit einer Dauer von etwas zwei bis drei Stunden gerechnet werden, in der auch das Rühren keinesfalls unterbrochen werden darf. Dabei wird die Temperatur in bestimmten Zyklen verändert, damit selbst aus den langkettigen Stärkemolekülen Zucker werden kann.

Während des Maischens lässt sich sehr schön beobachten, wie sich die Farbe verändert und das Malz seine natürlichen Farbstoffe an die Flüssigkeit abgeben.


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