Heißer Stein: einfach und genial

Ob im hauseigenen Kamin, auf dem Holzkohlegrill oder auf dem Heißgrill, man platziert die Lebensmittel auf dem heißen Stein und legt diesen auf einem Gestell auf die Hitzequelle. Der Heiße Stein Grill wird oft auch im Haus verwendet.

Die Methoden für das Grillen auf heißem Stein ist einfach und genial.Die Methoden für das Grillen auf heißem Stein ist einfach und genial. (Foto by: marsan / Depositphotos)

Definition

Heiße Steine als Grillunterlage bestehen in der Regel aus Speck- oder Lavagestein. Diese Steinarten haben den Nachteil, dass sie den Hitzebelastungen und den Temperaturwechselspannungen auf lange Dauer nicht gewachsen sind.

Als am besten für einen heißen Stein geeignet ist das Material Cordierit. Er kommt in der Natur als Edelstein vor, wird aber auch künstlich hergestellt. Dieses Material entspricht den Anforderungen für das Grillen auf heißem Stein am besten. Auch Granit eignet sich hervorragend als Material für den Stein.

So funktioniert die Methode

Ähnlich dem Raclette-Grill oder dem elektrischen Plattengriller funktioniert auch die Methode des Grills auf heißem Stein.

Der flache Stein wird mithilfe eines Heizdrahts oder einer Brennpaste erhitzt und die Lebensmittel darauf gegrillt bzw. gebraten. Draußen kann man den Stein über einen Holzkohlegrill platzieren oder über einem Gasgrill. Auch der heimische Kamin eignet sich als Hitzequelle.

Das ist auch der große Vorteil des heißen Steins. Das Grillen darauf ist Wetterunabhängig, da er bedenkenlos auch zu Hause oder auf dem Balkon verwendet werden darf. Auch entsteht kaum Rauchentwicklung und die Geruchsentwicklung hält sich in Grenzen. Es fehlt natürlich das typische Grillaroma eines Holzkohlegrills, doch ist das Grillen auf heißem Stein eine gute Alternative zum „richtigen“ Grillen.

Tipps für Fortgeschrittene

Fisch, Fleisch oder auch Gemüse kann auf dem heißen Stein zubereitet werden.Fisch, Fleisch oder auch Gemüse kann auf dem heißen Stein zubereitet werden. (Foto by: detanan / Depositphotos)

Die Stücke des Grillguts dürfen nicht zu groß sein, denn sonst kühlt der Stein zu sehr ab und die Lebensmittel kriegen nicht mehr genug Hitze.

Man sollte zum Grillen immer etwas Öl auf den Stein geben, damit die Lebensmittel nicht anbrennen können. Manchmal wird auch Meersalz auf den Stein verteilt, was auch den Effekt hat, dass die Lebensmittel darauf nicht anbrennen.

Um die Aufwärm- und Grillzeit zu verkürzen kann man den Stein zum Vorwärmen in den Backofen legen.

Das sollte man noch wissen

Zum Reinigen sollte der Stein zuerst eingeweicht werden. Danach lassen sich Lebensmittelreste leicht entfernen.

Der Stein sollte nur auf hitzebeständigem Grund gelagert werden, da ansonsten Brandgefahr droht.

Auch Kinder sollten sich außerhalb der Reichweite befinden, damit sie vor eventuellen Brandverletzungen geschützt werden.


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User Kommentare

BenediktSchmidt

Dies stinkt nicht nur fürchterlich, sondern verbrannte Fette sind auch noch äußerst ungesund. Daher sollte man für den Geschmack und dafür das das Fleisch nicht „anklebt“ lediglich grobes Meersalz verwenden.

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BenediktSchmidt

Zu diesem Beitrag bedarf es einiger Korrektur oder Ergänzung.
Der Speckstein, eine besondere Specksteinart namens Steatit, eignet sich hervorragend zum Garen auf dem Heißen Stein, da er wohl die bestmögliche Wärmespeicherung bietet. Lavastein oder gar Granit halten die Temperatur bei weitem nicht so lange.
Um jedoch eine ausreichende Wärmespeicherung des Steins zu erreichen sollte dieser durchgängig auf mindestens 220 Grad, für den Außenbereich auf 250 Grad Kerntemperatur gebracht werden.
Und genau hier haben wir den nächsten falschen Tipp, der Stein darf auf keinen Fall mit Ölen oder Fetten behandelt werden.

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Gutekueche_Admin

Sehr geehrter Herr BenediktSchmidt! Vielen herzlichen Dank für die Hinweise, Informationen und für Ihr Feedback!

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