Reisdiät

Bei einer Reisdiät purzeln die Pfunde zwar schnell und es werden keine Kalorien gezählt, doch gehört zum Durchhalten dieser Diät eine gehörige Portion Disziplin. Kalorien-, Fett-, Salz- und Eiweißgehalt werden stark reduziert, die Kohlenhydratzufuhr wird dagegen erhöht.

Wie der Name schon verrät, wird bei der Reisdiät vorwiegend Reis verzehrt.Wie der Name schon verrät, wird bei der Reisdiät vorwiegend Reis verzehrt. (Foto by: tycoon / Depositphotos)

Alle Diäten fußen auf einer einfachen Formel: Es müssen mehr Kalorien verbrannt werden als man mit der Nahrung aufnimmt. Dabei bedient man sich vieler Hilfsmittel, wie einer temporären einseitigen Ernährung.

Die Reisdiät bildet hier keine Ausnahme, dabei war sie zunächst alles andere als eine Diät. In den 30iger Jahren suchte man in amerikanischen Universitätskliniken nach einer Ernährungsform für Nierenkranke, Personen mit Bluthochdruck oder Diabetes. Als Nebeneffekt stellte sich heraus, dass man mit einer Reisdiät auch abnehmen kann. So ist es kein Wunder, dass die Reisdiät ohne Salz und Fett auskommt.

Wie funktioniert die Reisdiät?

Um acht bis zehn Kilogramm kann das Gewicht innerhalb von vier Wochen reduziert werden. Vor Beginn einer Reisdiät sollte wegen des stark reduzierten Kalorien-, Salz- und Fettgehaltes ein Arzt „grünes Licht“ geben. Länger als vier Wochen sollte diese Diät nicht durchgeführt werden.

In der ersten Woche der Diät sollte komplett auf Kochsalz verzichtet werden.In der ersten Woche der Diät sollte komplett auf Kochsalz verzichtet werden. (Foto by: leeser / Depositphotos)

Die Reisdiät gliedert sich in drei Phasen, nämlich:

  1. Entgiften
  2. Abnehmen
  3. Erhalten

Es dürfen täglich drei Mahlzeiten gegessen werden.

Die erste Phase dauert eine Woche. Hier wird das Salz komplett gestrichen. Es sind nur Reis, Produkte aus Magermilch und Soja sowie Gemüse erlaubt. Einmal in der Woche darf Obst gegessen werden.

Die zweite Phase sieht ähnlich aus wie die erste, dabei darf an einem Tag Obst und Brot gegessen werden, an einem zweiten Tag in der Woche Eier, Fisch oder mageres Fleisch.

In der dritten Phase wird die Kalorienzahl erhöht, jetzt darf zweimal in der Woche Fleisch oder Obst gegessen werden, ein wenig Käse, Tofu oder Oliven.

Vorteile

Bei einer Reisdiät sind schnelle Gewichtsverluste zu verzeichnen.

Da der Fokus auf Obst und Gemüse ausgerichtet ist, werden genug Vitamine und Mineralien aufgenommen.

Der Blutdruck wird gesenkt und der Abbau von Wassereinlagerungen im Körper wegen des Salzdefizits gefördert.

Nachteile

Die Reisdiät erfordert Disziplin und Willensstärke.Die Reisdiät erfordert Disziplin und Willensstärke. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

Die Reisdiät folgt einem äußerst strengen Diätplan mit ausgesuchten Lebensmitteln. Sie erfordert viel Disziplin und Willensstärke. Wer nicht gern kocht oder lieber ins Restaurant geht, für den wird es schwierig, eine Reisdiät durchzuhalten.

Salzarmes Brot findet man nicht in jedem Supermarkt, so dass Lebensmittel auch schon einmal recht teuer sein können.

Fazit zur Diät

Viele Lebensmittel sind nicht erlaubt, man muss viel selbst kochen und eine salzfreie Ernährung zehrt nach einiger Zeit trotz des hohen Gewichtsverlustes an den Geschmacksnerven. Wer nicht mit äußerster Disziplin an die Reisdiät herangeht, wird diese nicht sehr lange durchhalten.


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