Kuchenboden ohne Backen
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
50 min. Gesamtzeit 10 min. Zubereitungszeit 40 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für den Kuchenboden ohne Backen die Plätzchen in einem Mixer oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerkleinern, bis eine sandartige Masse entsteht. Je feiner die Krümel, desto besser hält der Boden später zusammen.
- Danach die Keksbrösel in eine Schüssel geben, mit der zerlassenen Butter übergießen und mit einem Kochlöffel verrühren. Die Masse sollte sich anfühlen wie feuchter Sand und beim Zusammendrücken gut zusammenhalten. Falls sie zu trocken ist, etwas mehr Butter hinzufügen, falls zu fettig, noch ein paar Keksbrösel einarbeiten.
- Jetzt den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen, sodass sich der fertige Boden später sauber lösen lässt, ohne dass er zerbricht oder klebt.
- Nun den zerbröselten Keksteig in die vorbereitete Springform geben, am Boden gleichmäßig verteilen und mit den Händen (alternativ mit einem Löffel oder einem Glas) zu einem flachen Boden drücken.
- Zuletzt die Springform für gut 40 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit der Boden fest wird.
Tipps zum Rezept
Zusätzlich kann man neben der Butter auch noch geschmolzene Schokolade den Keksbröseln beimengen. Für mehr Aroma zusätzlich etwas Vanille, Zimt oder eine Prise Salz in die Keksmasse geben – das hebt den Geschmack deutlich.
Kekse kann man im Prinzip nehmen, die man gerade übrig hat wie zum Beispiel Butterkekse, Cantuccini, Cornflakes, Löffelbiskuits oder auch Amarettini.
Der Kuchenboden ist eine vielseitige Basis für viele kalte Desserts und eignet sich besonders gut für Käsekuchen ohne Backen, z. B. mit Frischkäse-, Quark- oder Mascarponecreme. Er passt auch hervorragend für Fruchtkuchen und Torten mit Gelatine oder Quarkfüllung, etwa mit Erdbeeren, Himbeeren oder Zitronencreme. Ebenso kann er als Grundlage für Schichtdesserts im Glas oder in der Form dienen, zum Beispiel mit Pudding, Joghurt oder Schokoladencreme. Durch seinen knusprig-buttrigen Geschmack harmoniert er sowohl mit süßen, fruchtigen als auch leicht säuerlichen Füllungen und ersetzt dabei ganz klassisch einen gebackenen Mürbeteigboden.
User Kommentare
So ein Kuchenboden ist eine ideale Resteverwertung wenn man viel zu viel Weihnachtsplätzchen gebacken hat und nach Weihnachten sie nicht mehr sehen kann.
Auf Kommentar antworten