Wie fastet man richtig?

Täglich nehmen wir ungesunde, industielle Fertignahrung auf, dass der Körper teilweise überlastet wird, ohne das wir es merken. Fasten ist daher eine tolle Alternative um Ballast abzuwerfen und den Körper zu reinigen.

Beim Fasten wird komplett auf feste Nahrung verzichtet.Beim Fasten wird komplett auf feste Nahrung verzichtet. (Foto by: 2mmedia / Depositphotos)

Wer eine kleine Auszeit von Genussmitteln und dem Essen plant, hat die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten des Fastens.

Doch das richtige Fasten will gelernt sein und sollte niemals ohne fachkundige Aufsicht geschehen. Denn es genügt nicht einfach, dem Körper feste Nahrung zu enthalten. Dies muss nach einem strengen Plan und einigen Sicherheitsvorkehrungen geschehen, um effektiv entschlacken zu können, den Körper spirituell zu reinigen und gegebenenfalls auch ein wenig Gewicht zu verlieren.

Die Vorbereitung auf ein gesundes Fasten

Hat man sich für eine Art des Fastens entschieden, sollte der Organismus bereits einige Tage vor dem eigentlichen Fasten darauf vorbereitet werden. Dies geschieht in der Regel durch den Verzicht auf Genussmittel wie Nikotin, Kaffee, Alkohol und Süßigkeiten.

Statt herzhafter und schwerer Mahlzeiten sollte man bereits in der Vorbereitungsphase auf leichte und gut verdauliche Mahlzeiten setzen. Viel Obst und Gemüse erleichtern den Einstieg in die Fastenzeit erheblich. Wenn alle benötigten Utensilien für das Fasten eingekauft wurden, ist es erforderlich, sich die nötigen Informationen über das Fasten zu holen. Was passiert während dieser Zeit im Körper?

Der Fastenablauf

Beim Fasten sollte viel, zum Beispiel in Form von Tee, getrunken werden.Beim Fasten sollte viel, zum Beispiel in Form von Tee, getrunken werden. (Foto by: tashka2000 / Depositphotos)

Der erste Tag des Fastens steht im Zeichen der Darmreinigung. Er beginnt morgens entweder mit einem Einlauf oder mit dem Trinken eines Glases Wasser, in dem ein Bittersalz aufgelöst wurde. Dieser Vorgang hilft dem Darm gründlich zu entleeren. Ein erstes Hungergefühl stellt sich nach diesem Vorgang seltsamer weise nicht ein.

Da während es Fastens komplett auf feste Nahrung verzichtet wird, muss man sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßter Kräutertee sollten pro Tag getrunken werden. So werden alte Stoffwechselschlacken und Gifte aus dem Körper gespült. Er wird gereinigt und man fühlt sich hier bereits deutlich wohler als vor dem Fasten.

Nach dem Fasten muss man einige Aufbautage einlegen, damit der Körper sich wieder an feste Nahrung gewöhnen kann. Gerne beginnt man den ersten Tag des Fastenbrechens mit dem Essen eines Apfels. Dieser muss sehr gründlich gekaut werden. Am nächsten Tag kann man bereits etwas Gemüsebrühe zu sich nehmen und nach und nach die normale Nahrungsaufnahme starten.

Der Unterschied zwischen Fasten und Diät

Beim Fasten wird freiwillig auf feste Nahrung verzichtet, beim Abnehmen auf bestimmte Lebensmittel.Beim Fasten wird freiwillig auf feste Nahrung verzichtet, beim Abnehmen auf bestimmte Lebensmittel. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

Beim gesunden Fasten wird der Körper in einen geplanten und durchorganisierten Zustand des Hungerns versetzt. Tut man dies über einen gewissen Zeitraum, so kann dies gesundheitsfördernd sein. Denn der Körper wird in dieser Zeit alle seine Reserven aufbrauchen und schädliche Gifte und Ablagerungen ausscheiden. Hierbei steht nicht in erster Linie das  Abnehmen im Vordergrund, sondern den Körper zu entschlacken und den Stoffwechselhaushalt wieder anzukurbeln.

Anders bei einer Diät. Hier wird über einen bestimmten Zeitraum die Ernährung eingeschränkt. Oftmals sind eine Reihe von Nahrungsmitteln völlig tabu. Und genau hier findet sich der größte Unterschied. Die grundsätzliche Haltung zum Essen. Während man bei einer Diät durch das Weglassen bestimmter Nahrung das Schlankwerden unterstützen möchte, wird beim Fasten der Körper durch das Weglassen der Nahrung gereinigt. Nach dem Fasten wird die Nahrungsaufnahme aber wie gewohnt fortgesetzt.


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