Pizzateig über Nacht
Zutaten für 4 Portionen
| 400 | g | Weizenmehl Type 00 |
|---|---|---|
| 2.5 | g | Hefe, frisch |
| 200 | ml | Wasser, lauwarm |
| 1 | TL | Honig |
| 10 | g | Salz |
| 1 | Schuss | Olivenöl, für den Teig |
| 1 | Schuss | Olivenöl, zum Bestreichen |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
145 min. Gesamtzeit 40 min. Zubereitungszeit 105 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
Bitte beachten: Der Pizzateig muss über Nacht ruhen.
- Zuerst das Mehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe in dem Wasser auflösen und den Honig hinzufügen.
- Nun das Hefewasser zum Mehl geben und einige Minuten unterkneten lassen, bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen.
- Dann noch Salz sowie Olivenöl hinzufügen und nochmals 5-7 Minuten gut durchkneten lassen, dabei sollte der Teig noch leicht klebrig sein.
- Im Anschluss den Teig dünn mit Olivenöl bestreichen, mit einem Küchentuch abdecken und im leicht warmen Backofen (30-35 Grad) für 20 Minuten gehen lassen.
- Später den Teig in der Schüssel 4-8 Mal am Rand hochziehen und zur Mitte hin falten. Den Teig mit Frischhaltefolie und Küchentuch abdecken und 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
- Anschließend den Vorgang mit dem Hochziehen und Falten noch einmal wiederholen, danach den Teig in 180-220 Gramm schwere Teigstücke teilen und zu kompakten Kugeln schleifen.
- Danach die Kugeln rundum dünn mit Olivenöl bestreichen und nebeneinander in eine große, geölte Plastikschüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 12 Stunden (maximal aber 24 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
- Nach der Ruhezeit jedes Teigstück mittig auf ein geöltes Pizzablech legen und mit einem Küchentuch zugedeckt für 30 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
- In der Zwischenzeit den Backofen auf 250 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Später den Teig nur mit den Händen bzw. Fingerspitzen direkt auf dem Blech von der Mitte zum Rand hin drücken und etwas in Form ziehen, sodass ein flacher Boden entsteht (ca. 2-4 mm dick und ein Rand von 0.8-1.2 cm dick).
- Zuletzt die Pizza wie gewünscht belegen und auf der untersten Schiene im vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten backen - dabei das Pizzablech eventuell einmal um 180 Grad drehen, da die Pizza auf der hinteren Seite schneller dunkel wird und für wenige Minuten fertig backen.
Tipps zum Rezept
Der Pizzateig über Nacht lässt sich ganz nach Geschmack belegen – von klassisch mit Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum über Salami, Schinken oder Thunfisch bis hin zu vegetarischen Varianten mit Paprika, Champignons, Zucchini, Rucola oder gegrilltem Gemüse. Auch raffinierte Kombinationen wie Prosciutto mit Rucola und Parmesan, Ziegenkäse mit Honig oder eine Pizza Bianca mit Ricotta, Spinat und Knoblauch gelingen mit diesem Teig hervorragend. Frische Kräuter und ein Schuss hochwertiges Olivenöl nach dem Backen runden den Geschmack perfekt ab.
Das mehrmalige Dehnen und Falten stärkt das Teiggerüst und sorgt für einen luftigen, lockeren Rand.
Beim Formen des Teigs möglichst wenig Druck auf den Rand ausüben, damit er beim Backen schön aufgeht.
Schleifen ist eine Backtechnik, bei der das Teigstück durch kreisende Bewegungen mit den Händen zu einer glatten, straffen Kugel geformt wird. Dabei wird die Teigoberfläche gespannt, während die Naht auf der Unterseite liegt. So behält der Teig beim Gehen seine Form und entwickelt später eine lockere, luftige Struktur mit einem schönen Rand.
Das Pizzablech vor dem Belegen dünn mit Olivenöl einfetten, damit sich die Pizza später leicht lösen lässt und der Boden schön knusprig wird. Alternativ kann die Pizza auch auf einem Pizzastein gebacken werden - dabei den Pizzastein mindestens 30–45 Minuten bei 250 °C Ober-/Unterhitze im Backofen vorheizen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche oder einem bemehlten Pizzaschieber ausziehen, belegen und anschließend vorsichtig auf den heißen Stein gleiten lassen. Dort die Pizza je nach Dicke und Belag etwa 6–10 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und der Boden besonders knusprig ist. Für ein optimales Ergebnis den Teig auf etwa 2 mm dünn ausziehen und den Rand etwas dicker belassen.
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