Brätspätzlesuppe

Kalbsbrät wird für die bayrische Brätspätzlesuppe verwendet, die in einer kräftigen Brühe serviert werden. Das Rezept dafür ist schnell nachzukochen.

Brätspätzlesuppe

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Zutaten für 4 Portionen

300 g Kalbsbrät
1 Stk Zwiebel, klein
1 Schuss Pflanzenöl
6 EL Milch
40 g Paniermehl
0.5 Bund Petersilie, glatt
1 Prise Salz
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
1 l Fleischbrühe
1 Prise Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
2 EL Schnittlauchröllchen
1 Stk Ei, Gr. M
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zuerst die Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Anschließend das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin 3-4 Minuten glasig anschwitzen. Dann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken.
  4. Nun das Kalbsbrät in eine Schüssel geben und mit der Milch verrühren. Dann das Paniermehl, das Ei, die Petersilie und die Zwiebelwürfel hinzufügen, mit Salz und Muskatnuss würzen und alles gründlich miteinander vermengen.
  5. Die Fleischbrühe in einem Topf zum Kochen bringen und die Kalbsbrät-Masse mit einem Spätzlehobel in die kochende Suppe hobeln.
  6. Danach rund 5-8 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und die fertige Brätspätzlesuppe nochmals abschmecken.
  7. Die heiße Suppe in vorgewärmten Suppentassen anrichten, mit den Schnittlauchröllchen garnieren und genießen.

Tipps zum Rezept

Bei Kalbsbrät handelt es sich um rohes, fein gehacktes Kalbfleisch, das als Rohmasse beispielsweise zur Herstellung von Brühwurst zum Einsatz kommt. In südlichen Regionen ist loses Kalbsbrät bei jedem Schlachter erhältlich. Sonst das Brät aus Kalbsbratwürsten verwenden.

Basis dieser Suppe ist eine kräftige Fleischbrühe. Beim Garen geben die Brätspätzle kleinste Teile ab, die die Brühe trüben können. Dagegen hilft es, die Spätzle zunächst in reichlich Salzwasser zu garen, danach kalt abzuschrecken und erst dann als Einlage in die Fleischbrühe zu geben.

Ohne Hobel geht es auch. Dafür ein Holzbrett kurz in heißes Wasser tauchen. Dann etwas von der Brätmasse auf das Brett streichen und mit einem großen Messer oder einer Teigkarte direkt in die kochende Brühe/das kochende Wasser schaben. Alternativ die Brätmasse durch ein großlöchriges Sieb passieren.

Vom Brett geschabt werden die Spätzle lang und unregelmäßig. Durch das Sieb passiert werden es kleine, runde Spätzle oder Knöpfle.

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