Was man mit Maroni alles machen kann

Entdeckt wurde der Baum mit seinen wertvollen Früchten in Asien und erst später wusste man die gesundheitsfördernden Substanzen der kleinen Nüsse zu schätzen. In der modernen Küche gibt es etliche Variationen der Zubereitung, sei es als süße oder salzige Gerichte.

Jedes Jahr freut man sich aufs Neue auf die gebratenen Maroni.Jedes Jahr freut man sich aufs Neue auf die gebratenen Maroni. (Foto by: mpanch / Depositphotos)

Maroni – ein duftendes Erlebnis

Bei sinkenden Temperaturen im Herbst liegt ein ganz bestimmter Duft in der Luft. Wir können wieder beobachten, wie die Maroni-Verkäufer vor ihren kleinen Öfen stehen und der Duft von den gerösteten Maroni´s den Leuten in die Nase steigt.

Ob Klein oder Groß, ein jeder wird von diesem einzigartigen Duft angezogen. Wenig später sehen wir sie dann mit dem Papiertütchen in der Hand, wie sie sich die Hände wärmen und sich dem Genuss der Maroni´s hingeben.

Ob sich jeder einzelne bewusst ist, dass er sich mit dem Verzehr einer Tüte Maroni einen Nährwert eines 5-Gänge-Menüs zugeführt hat, bleibt fraglich. Wer also auf seine Figur achten möchte und trotzdem etwas für die Gesundheit tun möchte, tauscht einfach eine Mahlzeit gegen eine Tüte Maroni´s ein.

Maroni – der Powersnack und Vitamin-B Lieferant

Die kleinen Esskastanien sind wahre Vitaminspender. Im Laufe der Zeit haben sich die kleinen Nüsse nicht nur als Snack für zwischendurch bewährt, sondern finden immer mehr Anklang bei Sportlern und denjenigen, die geistige Arbeit leisten müssen.

So versorgen uns die Maroni mit Kalzium, Aminosäuren und wertvollen Vitaminen aus der B-Gruppe.

Wer bei den sinkenden Temperaturen im Herbst einen „Gute-Laune-Snack“ mit Sofortwirkung braucht, der sollte sich eine Tüte von den gerösteten Esskastanien leisten, denn das Glückshormon Serotonin wird beim Verzehr der durchaus leicht verdaulichen Nuss ebenfalls freigesetzt und der Proteingehalt, der höher als bei einer Kartoffel nachzuweisen ist, sorgt für eine langanhaltende Sättigung.

Maroni – die kleine Köstlichkeit in der herbstlichen Küche

Verschiedene Desserts und Süßspeisen, wie zum Beispiel ein Maroni-Schoko-Kuchen, kann mit Kastanien zubereitet werden.Verschiedene Desserts und Süßspeisen, wie zum Beispiel ein Maroni-Schoko-Kuchen, kann mit Kastanien zubereitet werden. (Foto by: nata_vkusidey / Depositphotos)

In der Küche sind die Maroni vielseitig verwendbar. Sie können entweder gebraten oder gekocht werden und kommen auch bei Süßspeisen zum Einsatz, wobei der Honig oder Ahornsirup die nussige Note der Maronen noch verstärkt.

Bei den salzhaltigen Speisen finden wir viele Rezeptvorschläge in Verbindung mit Geflügelgerichten oder Rotkohl. Gerne lassen sich solche Gerichte auch mit Rotwein und Muskat verfeinern.

Bei der Zubereitung in der Küche sind keine Grenzen gesetzt und die Liebhaber der kleinen Maroni verarbeiten sie entweder zu Püree, Konfitüre oder als Beilage anstelle von Kartoffeln zu herzhaften Fleischgerichten.

Immer beliebter wird auch die Herstellung von Maronentorten und Maronenkuchen, so weiß man heutzutage auch die Vielfältigkeit und Verwendung von Maronenmehl zu schätzen.

Als „i-Tüpfelchen“ können Sie die Gäste nach einem pikanten Maronigericht sogar mit einem Maronen-Likör überraschen.

Kastanien – die anonymen Schwestern der Maroni´s

Herbstzeit ist auch Bastelzeit. An einem herbstlich, sonnigen Tag lädt die Natur zum Spaziergang ein, bei dem man in fast jedem Park die Kastanien vom Boden einsammeln kann.

Rosskastanien können zum Basteln verwendet werden.Rosskastanien können zum Basteln verwendet werden. (Foto by: lcrms7 / Depositphotos)

Die Vorfreude auf das kreative Gestalten bei den Kindern ist gleichermaßen groß. Die Herbsttage, an denen es wieder früher dunkel wird und es abends oft regnet, laden zum abendlichen Basteln mit der ganzen Familie ein. Es reichen wenige Utensilien aus, um mit den Kastanien wunderschöne Dekorationen für das gemütliche Zuhause zu fertigen. Mit etwas Geschick kann man so z.B. Natur-Mobiles, Tiere, Figuren oder Bilder gestalten. Bei allem Spaß den die Kinder dabei haben, sollte man sie jedoch frühzeitig auf den Unterschied der Rosskastanien, die zum Basteln geeignet sind - und den Maroni – also den essbaren Früchten hinweisen.


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