Eingelegte Pfifferlinge

Eingelegte Pfifferlinge sind lecker und bereichern jeden Vorratsschrank. Natürlich kommen nach diesem Rezept nur ausgesuchte Pilze in die Gläser.

Eingelegte Pfifferlinge

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Zutaten für 4 Portionen

500 g Pfifferlinge
65 ml Kräuteressig
1 EL Pfefferkörner, schwarz
1 TL Salz
375 ml Wasser
1 Prise Zucker
1 Stk Zwiebel
1 EL Salz, für das Kochwasser
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zuerst jeden Pilz einzeln putzen, die Stiele etwas kürzen und gegebenenfalls fein abschaben.
  2. Anschließend Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und eine große Schüssel mit Eis-Wasser vorbereiten.
  3. Die Pilze für 1 Minute im kochenden Salzwasser blanchieren, danach in ein Sieb abgießen und im Eiswasser abschrecken.
  4. Während die Pilze abkühlen, die Zwiebel abziehen, halbieren und feine Halbringe schneiden.
  5. Den Backofen auf 100 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Nun die Pfifferlinge abwechselnd mit den Zwiebelringen und den Pfefferkörnern bis etwa 2 cm unter dem Rand in saubere Schraubgläser füllen.
  7. Für den Sud den Kräuteressig mit dem Wasser, Salz und Zucker in einem Topf bei großer Hitze 1 Minute aufkochen lassen und dann über die Pilze in den Gläsern gießen.
  8. Die Gläser sofort fest verschließen und für 5 Minuten auf die Deckel stellen. Danach wieder umdrehen, nebeneinander in einen passenden Topf stellen und darauf achten, dass sich die Gläser nicht berühren.
  9. Jetzt heißes Wasser in den Topf füllen, so dass die Gläser zu 3/4 hoch von Wasser umgeben sind. Den Topf mit den eingelegten Pfifferlinge in den vorgeheizten Backofen stellen und etwa 1 Stunde lang sterilisieren.

Tipps zum Rezept

Von Juni bis Anfang November sind frische Pfifferlinge im Angebot. Beim Einkauf auf absolut trockene Pilze achten und möglichst kleine Exemplare wählen, damit die Pilze nicht zerschnitten werden müssen.

Die Pfifferlinge nicht waschen, da sie sich bei der Berührung mit Wasser wie Schwämmchen vollsaugen und an Aroma verlieren. Besser mit einem kleinen Messer, einem weichen Pinsel oder Tuch vorsichtig von Waldboden-, Blatt- und Tannennadelresten befreien.

Hier noch ein paar Vorschläge, womit der Sud noch würziger zubereitet werden kann: Rosmarin oder Salbei (frisch), Wacholderbeeren, Kümmel-, Koriander- oder Fenchelsaat und Piment.

Bevor die gefüllten Gläser verschlossen werden, zuletzt ein Lorbeerblatt auflegen. Das würzt, sieht hübsch aus und sterilisiert zusätzlich. Dunkel und kühl aufbewahrt bleiben die eingelegten Pilze mindestens 1 Jahr haltbar.

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