Pfifferlinge-die Küchenstars aus dem Wald

Pfifferlinge oder Eierschwammerl, sind aromatische Pilze aus dem Wald und werden in vielen Restaurants als Delikatesse angeboten. Besonders köstlich ist der Pfifferling als Zugabe zu Rührei, Sauce oder Omelett. Natürlich auch als Beilage und Hauptgericht eine wahre Gaumenfreude.

Pfifferlinge sind beliebte Pilze, die man selbst sammeln kann.Pfifferlinge sind beliebte Pilze, die man selbst sammeln kann. (Foto by: alicjane / Depositphotos)

Pfifferlinge die Küchenstars aus dem Wald

Was gibt es besseres als frisch gesammelte Pfifferlinge aus dem Wald? Die kleinen Alleskönner schmecken am besten kurzgebraten aus der Pfanne und sind nicht nur als Beilage richtige Stars, sondern punkten sogar als Hauptgericht.

Pfifferlinge sind im Volksmund auch als Eierschwammerl bekannt. Die goldenen Pilze werden auch als „Gold des Waldes“ bezeichnet und diesem Namen machen sie alle Ehre.

Pfifferlinge sammeln

Wer Lust hat, einmal wieder „in den Wald“ zu gehen, der kann Pfifferlinge selbst sammeln. Pfifferlinge finden sich sowohl in Laubwäldern als auch in Nadelwäldern. Sie finden sich im hohen Gras ebenso wie am Fuße von Bäumen.

Die Hauptsaison für das Sammeln von Pfifferlingen im Freien geht von Juli bis in den Oktober hinein.

Wenn man einmal ein gutes Vorkommen von Pfifferlingen gefunden hat, sollte man sich die Fundstelle gut merken. Der Pfifferling neigt dazu, an derselben Stelle erneut zu wachsen.

Pfifferlinge kaufen

In Deutschland darf man Pfifferlinge nur für den Eigenbedarf sammeln, weil die Pilzbestände in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen sind. Daher stammen die Pfifferlinge, die im Supermarkt oder im Gemüseladen erhältlich sind, stets aus ausländischen Beständen.

Pfifferlinge, die in Folie abgepackt wurden, sollten nicht gekauft werden. Sie schwitzen in der Verpackung und verlieren dadurch ihr Aroma. Pfifferlinge, die feucht aussehen, sollten besser liegen bleiben.

Frische Pfifferlinge duften leicht nach Wald. Am besten sollte man auf Marktware zurückgegriffen werden, bei der die Pilze offen angeboten und nach Bedarf abgefüllt werden. So kann man sich problemlos von der Frische der Pfifferlinge überzeugen.

Eine Pfifferling-Cremesuppe ist etwas Besonderes.Eine Pfifferling-Cremesuppe ist etwas Besonderes. (Foto by: Roxiller / Depositphotos)

So verarbeitet man Pfifferlinge richtig

Pfifferlinge müssen vor der Verarbeitung geputzt werden, was ziemlich viel Arbeit machen kann, wenn die Pilze recht sandig sind. Wichtig ist, dass die Pfifferlinge direkt vor der Verarbeitung geputzt werden.

Sobald sie mit Wasser in Berührung kommen, lagern sie die Feuchtigkeit ein, wodurch sich das Aroma verschlechtert. Wenn die Pilze sehr sandig sind, kann man sie kurz mit klarem Wasser abspülen.

Von den Lamellen abwärts schabt man den Pilz mit einem Messer vorsichtig ab, bis man das weiße Pilzfleisch sehen kann. Dadurch wird verhindert, dass zu viel Feuchtigkeit aufgenommen wird.

Verschmutzungen am Hut müssen unter Umständen vorsichtig abgeschabt oder weggeputzt werden. Hierfür eignet sich Küchenpapier sehr gut.

Lagerung von Pilzen

Pfifferlinge sollten immer möglichst schnell verarbeitet werden, da sie schnell ihr Aroma verlieren und schließlich verderben. Man sollte sie dann kühl und dunkel lagern; auch der Kühlschrank eignet sich für die Aufbewahrung.

Länger als ein bis zwei Tage sollte man sie aber zur Sicherheit nicht aufbewahren. Pfifferlinge sollte man nicht unbedingt einfrieren. Dafür können sie gut in Gläsern konserviert werden.

Pfifferlinge zubereiten

Pfifferlinge schmecken auch mariniert köstlich und können so gut gelagert werden.Pfifferlinge schmecken auch mariniert köstlich und können so gut gelagert werden. (Foto by: mholka / Depositphotos)

Je kleiner die Pfifferlinge sind, desto stärker ist ihr Aroma. Kleine Pilze können problemlos im Ganzen angebraten werden. Bei größeren Exemplaren lohnt es sich, sie in kleinere Stücke zu schneiden.

Beim Braten sollten immer nur wenige Pilze in die Pfanne gegeben werden. Die Pilze haben einen hohen Wassergehalt. Sie geben beim Braten Flüssigkeit ab. Wenn zu viele Pilze in der Pfanne sind, dünsten die Pilze nur anstatt zu braten.

Die Pilze dürfen vor dem Braten zwar gewürzt werden, aber Salz sollte immer erst hinterher hinzugefügt werden, da es den Pfifferlingen zusätzlich ihr Wasser entzieht.

Gerichte, die mit Pfifferlingen zubereitet worden sind, können problemlos wieder aufgewärmt werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass das Gericht nach dem Kochen schnell abgekühlt und dann kühl gestellt wird. Dann kann es auch am nächsten Tag noch einmal erwärmt werden. Auf diese Art und Weise können sie auch eingefroren werden.

Leckere Gerichte mit Pfifferlingen

Pfifferlinge werden gerne ganz einfach kredenzt, indem sie fein gewürzt, und gemeinsam mit einem Ei angebraten werden. Aber natürlich bieten diese ganz besonderen Pilze zahlreiche Möglichkeiten, sie kreativ und delikat zu verarbeiten.


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