Napoleon-Torte
Zutaten für 12 Portionen
Zutaten für den Teig
| 500 | g | Weizenmehl, Type 405 |
|---|---|---|
| 1 | Prise | Salz |
| 1 | TL | Backpulver |
| 250 | g | Butter, kalt |
| 1 | Stk | Ei, Größe M |
| 200 | ml | Wasser, kalt |
Zutaten für die Creme
| 200 | ml | Milch |
|---|---|---|
| 1 | EL | Speisestärke |
| 2 | Stk | Eier, Größe M |
| 1 | Pk | Vanillezucker |
| 300 | g | Butter, weich |
| 400 | g | Kondensmilch, gezuckert, aus der Dose |
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
500 min. Gesamtzeit 60 min. Zubereitungszeit 440 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
Zubereitung Teig:
- Zuerst das Mehl in eine Schüssel sieben und mit Salz und dem Backpulver vermengen. Die kalte Butter in Stücke schneiden und kurz mit den Händen mit dem Mehl verkneten, sodass man keine großen Klumpen mehr spüren kann.
- Das Ei in eine Tasse geben, verquirlen und das kalte Wasser hinzufügen - dabei jedoch nicht verrühren.
- Nun das Ei-Wasser-Gemisch zu dem Mehl geben, mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten, diesen in acht Teile teilen, beispielsweise in eine mit Backpapier belegte Auflaufform geben geben und für 3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Backen der Böden:
- Danach den Backofen auf 210 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Ein Teigstück aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick zu einem Kreis mit 24 cm Durchmesser ausrollen bzw. mithilfe einer Schablone zurechtschneiden. Die Teigreste sammeln - diese können später auch zu Kreisen ausgerollt werden.
- Dann den Teigkreis auf das vorbereitete Backblech legen, mit einer Gabel mehrere Male einstechen und im vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten goldgelb backen. Den Vorgang so lange wiederholen bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
- Anschließend alle Teigstücke gut auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Creme zubereiten.
Zubereitung Creme:
- Hierfür 6 Esslöffel von der Milch mit der Speisestärke mit einem kleinen Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Dann die Eier in einer separaten Schüssel mit dem Schneebesen aufschlagen und zum Speisestärke-Gemisch geben.
- Die restliche Milch in einem Topf erhitzen und vorsichtig in das Ei-Gemisch einrühren, dabei ständig rühren.
- Dann das Ganze in den Topf umfüllen, langsam zum Kochen bringen, sodass nach ca. 2-3 Minuten eine feste Creme entsteht. Dabei ebenso ständig rühren, sodass diese nicht verklumpt.
- Danach die Creme in eine Schüssel füllen, Vanillezucker hinzufügen, mit Frischhaltefolie abdecken, abkühlen lassen und ab und an umrühren.
- In der Zwischenzeit die Butter mit einem Handmixer in einer Schüssel für 5-10 Minuten sehr schaumig rühren, nach und nach die Kondensmilch hinzufügen und zum Schluss die kalte, erste Creme unterrühren.
Fertigstellen der Torte:
- Nun einen gebackenen Teigboden zerbröseln, die restlichen Teigböden, außer den oberen Teigboden, mit der Creme bestreichen, übereinanderlegen und auch die Seiten mit der Creme bestreichen. Dann für 60 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen.
- Anschließend die Torte mit einem Teller sowie mit einer mit Wasser befüllten Pfanne beschweren und für ca. 3 Stunden pressen.
- Danach die Torte mit der übrigen Creme bestreichen und mit dem zerbröseltem Teigboden dekorieren.
Video zum Rezept
Tipps zum Rezept
Die Napoleon-Torte vor dem Servieren am besten einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen.
Wer besonders knusprige Schichten möchte, kann die Teigstücke nach dem Backen mit etwas Puderzucker bestreuen und im Ofen oder mit einem Flambierbrenner kurz karamellisieren. Die fertigen Tortenböden gibt es auch in russischen Läden zu kaufen.
Für eine noch intensivere Vanillenote echte Vanilleschote für die Creme statt Vanillezucker verwenden.
Nicht zu viel Creme pro Schicht verwenden, sonst wird die Torte instabil und der Teig weicht durch.
Die Torte mit einem scharfen Messer mit gezackter Klinge in Stücke schneiden. Messer vorher in heißes Wasser tauchen, damit die Schnitte sauberer werden.
Nährwert pro Portion
Wein & Getränketipp
Klassiker sind Kaffeevarianten wie Espresso, Mokka oder Cappuccino, weil die Bitterstoffe die Süße ausbalancieren und den Geschmack klarer wirken lassen. Auch schwarzer Tee, etwa Earl Grey oder Darjeeling, funktioniert sehr gut, besonders wenn er nicht zu stark gesüßt ist. Wer etwas Festlicheres möchte, kann zu einem süßen Dessertwein wie Moscato d’Asti oder Sauternes greifen, die die Vanille- und Blätterteignoten unterstreichen, oder auch zu einem trockenen Sekt oder Champagner, der durch seine Perlage einen frischen Gegenpol zur schweren Creme setzt. Alkoholfrei passen Vanillemilch, kalter Kakao oder auch ein leicht gesüßter Kräutertee, wenn er eher mild gehalten ist.
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