Roggenfladen
Zutaten für 9 Portionen
| 350 | g | Roggenmehl, Type 1370 |
|---|---|---|
| 175 | g | Weizenmehl, Type 550 |
| 1 | EL | Backmalz |
| 1 | TL | Brotgewürz |
| 10 | g | Salz |
| 21 | g | Hefe, frisch |
| 300 | ml | Wasser |
| 1 | EL | Zuckerrübensirup |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
155 min. Gesamtzeit 10 min. Zubereitungszeit 145 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Zunächst beide Mehlsorten in eine große Schüssel geben und mit Backmalz, Brotgewürz sowie Salz vermischen.
- Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und zusammen mit dem Zuckerrübensirup zu den trockenen Zutaten geben.
- Anschließend alle Zutaten mit den Knethaken einer Küchenmaschine 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60-90 Minuten ruhen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
- Nach der Ruhezeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in ca. 6 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einem Fladen formen, mit einem Holzspieß oder mit den Fingerspitzen mehrfach einstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Fladen nochmals abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
- In der Zwischenzeit den Backofen, mit einer feuerfesten Schale auf dem Boden, auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Zuletzt die Roggenfladen in den Ofen schieben, in die feuerfeste Schale im Backofen einen Schluck Wasser geben und schnell die Backofentür schließen.
- Die Fladen im heißen Ofen etwa 20–25 Minuten goldbraun backen, dann aus dem Backofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Tipps zum Rezept
Für ein besonders rustikales Aroma kann zusätzlich etwas Sauerteig verwendet werden.
Wer mag, kann die Fladen vor dem Backen mit etwas Wasser bestreichen und mit Saaten wie Kümmel, Sesam oder Sonnenblumenkernen bestreuen.
Die Roggenfladen schmecken frisch am besten, lassen sich aber auch gut einfrieren und bei Bedarf aufbacken.
Beim Formen der Fladen darauf achten, dass sie nicht zu dick werden, damit sie gleichmäßig durchbacken.
User Kommentare
Mit Bockshornklee und Schabziger bekommen die Roggenfladen einen „Südtiroler“ Geschmack. Wenn man die einzelnen Teigfladen vor dem Backen auf einem Holzbrett „flachschüttelt“ hat man das bekannte Südtiroler Schüttelbrot.
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