Selbstgemachte Berliner Bratwurst

Die selbstgemachte Berliner Bratwurst ohne Darm ist typisch für Berlin und die Basis für eine Original Berliner Currywurst. Hier ist das Rezept.


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Zutaten für 4 Portionen

700 g Bauchfleisch, gut durchwachsen
300 g Schweinefleisch, mager (Nuss, Schulter)
1 Stk Eiweißsaitling, 25-28 mm Durchmesser
1 EL Pflanzenöl, zum Durchspülen
1 l Wasser, heiß
150 ml Eiswasser

Zutaten für die Gewürzmischung

18 g Salz
1.5 g Pfeffer, weiß, gemahlen
1.5 g Muskatnuss
1.5 g Zucker
1 g Kümmelpulver
0.3 g Nelkenpulver
5 g Kutterhilfsmittel ohne Umrötung
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Bitte beachten: Die fertigen Bratwürste benötigen eine Kühlzeit von 24 Stunden.
  2. Die selbstgemachte Berliner Bratwurst wird zunächst in einen Eiweißsaitling (Durchmesser 25-28 mm, Länge etwa 15 m) gefüllt und gebrüht. Vor der Zubereitung wird die Hülle entfernt und dann erst gebraten.
  3. Zunächst das Fleisch in kleine Stücke schneiden und auf 0 °C kühlen. Währenddessen die Gewürzmischung aus Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Zucker, Kümmel, Nelkenpulver sowie Kutterhilfsmittel herstellen. Dazu alle Gewürze in einer Schüssel gut miteinander vermischen.
  4. Sobald das Fleisch gekühlt ist, gleichmäßig mit der Gewürzmischung vermengen und mit einer Küchenmaschine - oder einem Kutter - zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Damit die Masse kühl bleibt, das Eiswasser zur Masse geben.
  5. Die Wurstmasse erst durch die grobe, dann durch die feine Scheibe des Fleischwolfes drehen. Nun die Wursttülle auf den Fleischwolf schrauben, das Ende des Saitlings darüber ziehen, das Brät einfüllen und den Saitling nach jeweils etwa 15 cm abdrehen.
  6. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und das Wasser leicht simmern lassen. Die Brühtemperatur soll etwa 70 °C betragen. Dann die Würste im heißen Wasser etwa 2,5-3 Minuten brühen, herausnehmen und die Hüllen entfernen.
  7. Die Würste anschließend auskühlen lassen und für 1 Tag im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Tipps zum Rezept

Die Hersteller der Eiweißsaitlinge geben an, dass ein Spülen nicht erforderlich ist. Aber um das spätere Entfernen der Saitlinghüllen zu vereinfachen, heißes Wasser mit etwas Öl mischen und den Saitling damit durchspülen.

Für die Currywurst-Zubereitung die Würste in reichlich heißem Pflanzenöl goldbraun braten, danach in Stücke schneiden und mit einer selbstgemachten Currywurst-Sauce überziehen.

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