Die stärksten Cocktails

Fruchtige Cocktails sind der Renner auf jeder Party. Doch dabei sollte immer Vorsicht geboten sein, denn die Wechselwirkung zwischen dem enthaltenen Zucker und dem Alkohol lässt die Cocktails schnell anschlagen. Wir stellen die stärksten Cocktails vor, die garantiert auch geübte Cocktailtrinker aus den Latschen kippen.

Obwohl Cocktails gut schmecken, sollte der Alkoholgehalt nicht unterschätzt werden.Obwohl Cocktails gut schmecken, sollte der Alkoholgehalt nicht unterschätzt werden. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

Die stärksten Cocktails

Cocktails sind eine beliebte Alternative zu Bier oder purem Schnaps auf Partys, denn sie schmecken meistens lecker sahnig oder fruchtig, sodass der Alkohol teilweise gar nicht wirklich auffällt.

Umso vorsichtiger sollte man natürlich sein, wenn man den Schnaps nicht gewöhnt ist, denn er geht schnell ins Blut und man fühlt sich plötzlich betrunken, obwohl man denkt, kaum etwas getrunken zu haben. Einige Cocktails fallen dadurch auf, dass sie besonders stark sind. Wir stellen Ihnen die stärksten Cocktails vor:

Der Long Island Ice Tea

Der Long Island Ice Tea gehört zu den bekanntesten Cocktails überhaupt. 10 cl Schnaps sind enthalten, die sich jeweils zu gleichen Teilen auf Wodka, Gin, braunen Rum, weißen Tequila und Triple Sec Curaçao verteilen.

Obwohl der Name dies vermuten lassen würde, enthält ein Long Island Ice Tea keinen Tee. Lediglich die Farbe erinnert an Tee. Der Long Island Ice Tea wird in einem langen Longdrinkglas serviert und mit Minzblättern garniert.

Der Zombie

Der Zombie ist eine Kombination aus verschiedenen Rumsorten; mindestens drei sollten vertreten sein, aber bis zu sechs Sorten sind üblich. Dabei finden auch Rumsorten Verwendung, die über 70 Prozent Alkohol enthalten.

Das gemeine an diesem Cocktail ist, dass er mit Fruchtsäften gemischt wird, sodass er beinahe harmlos schmeckt. Die Tatsache, dass er es auf einen Alkoholgehalt von bis zu 18 Prozent bringt, wird gerne übersehen.

Der Name des Cocktails geht angeblich auf den Besucher einer Cocktailbar zurück, der nach einem Abend mit drei Zombies meinte, er hätte sich danach wie ein „Untoter“ gefühlt.

Der Tequila Sunrise

Viele Cocktails bestehen fast nur aus Alkohol.Viele Cocktails bestehen fast nur aus Alkohol. (Foto by: Serreitor / Depositphotos)

Der Tequila Sunrise ist ein besonders farbenfroher Cocktail, der durch die Zugabe von Grenadine einen hübschen Farbeffekt aufweist. Der Cocktail sieht sehr fruchtig aus und schmeckt wegen des Orangensafts auch so. Allerdings sollte man dabei den hohen Gehalt an weißem Tequila nicht vergessen, da einem sonst schnell ein wenig schwummrig werden könnte.

Es gibt inzwischen zahlreiche Varianten des Tequila Sunrise, die dann mit Rum, Southern Comfort oder Malibu zubereitet werden.

Der Harvey Wallbanger

Der Harvey Wallbanger sieht mit seiner gelben Farbe, die durch den hohen Anteil von Orangensaft zustande kommt, beinahe harmlos aus – das stimmt aber nicht einmal annähernd.

Zum Orangensaft mischt sich nämlich auch etwa ein Drittel der Saftmenge Wodka. Außerdem gehört ein Teil des hochprozentigen Kräuterlikörs Galliano dazu.

Der Black Russian

Ein weiterer extrem starker Wodka-Cocktail ist der Black Russian. Wodka wird mit der halben Menge Kaffeelikör vermischt und mit mehreren Eiswürfeln verrührt. Er wird in einem Tumbler oder einem Stielglas serviert.

Der starke Kaffeelikör verdeckt den Geschmack des Wodkas ein wenig, weshalb einige Black Russians schnell zum Problem werden können.

Der Tequila Sunrise zählt zu den beliebtesten Cocktails überhaupt.Der Tequila Sunrise zählt zu den beliebtesten Cocktails überhaupt. (Foto by: karandaev / Depositphotos)

Der Fire Ball

Der Fire Ball gehört ebenfalls zu den stärksten Cocktails überhaupt. Er kann in zahlreichen verschiedenen Varianten gemixt werden.

Allen gemeinsam ist die Verwendung von Tonic Water zum Auffüllen. 5 cl Schnaps verteilen sich beispielsweise auf Gin und Orangenlikör oder Gin und Cointreau. Oft wird auch mit Fruchtsäften aufgefüllt. Die fruchtige Mischung schmeckt lecker – zu lecker…

Der Tiefseetaucher

Der Tiefseetaucher, der von Charles Schumann erfunden wurde, ist eine hochprozentige Mischung aus verschiedenen Schnapssorten.

Mit von der Partie sind unter anderem weißer und brauner Rum, ein Rum mit einem Alkoholgehalt von über 70 Prozent (z. B. Captain Morgan) und Cointreau.

Was diesen Cocktail zu einem absoluten Umhauer macht, ist die geringe Menge an nichtalkoholischer Flüssigkeit, mit der die hochprozentigen Schnäpse verdünnt werden. Dadurch entsteht ein besonders hoher Alkoholgehalt, der müde Seelen sicherlich wieder munter macht.


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