Weihnachtsgans

Mit diesem tollen Rezept und ein wenig Zeit gelingt eine knusprige Weihnachtsgans mit einer würzigen Füllung garantiert ohne jeden Stress.

Weihnachtsgans

Bewertung: Ø 4,8 (96 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

1 Stk Gans, á 4 kg, küchenfertig, mit Innereien
500 ml Geflügelbrühe

Zutaten für die Füllung

200 g Maronen, gegart
3 Stk Zwiebel
2 Stk Äpfel
1 Stk Brötchen, vom Vortag
1 TL Majoran, getrocknet
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
Portionen
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Rezept Zubereitung

    Zubereitung Füllung:

    1. Zuerst die Innereien der Gans unter kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und in kleine Stücke schneiden.
    2. Dann die gegarten Maronen und das Brötchen klein schneiden.
    3. Nun die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, die Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
    4. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen.

    Zubereitung Weihnachtsgans:

    1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    2. Anschließend die Gans von innen und außen waschen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Danach innen mit Salz einreiben, die Füllung hineingeben und die vordere Öffnung mit Küchengarn verschließen.
    3. Jetzt die Fettpfanne mit dem Rost darüber in den heißen Backofen schieben. Die Gans mit der Brust nach oben auf den Rost setzen und etwa 4 Stunden braten.
    4. Während der Garzeit die Gans immer wieder mit dem Bratensatz übergießen.
    5. Zuletzt die Backofentemperatur auf 250 °C Ober-/Unterhitze erhöhen, damit die Weihnachtsgans schön braun und knusprig wird.

Tipps zum Rezept

Vorzugsweise eine Gans aus regionaler, bäuerlicher Freilandhaltung wählen, da sie am aromatischsten ist. Bei Tiefkühlware auf eine unversehrte Verpackung achten. Die Gans zuhause aus der Folie nehmen, in ein Sieb legen und im Kühlschrank langsam (1-2 Tage) auftauen lassen. Das Auftauwasser unter dem Sieb auffangen und später entsorgen.

Vorgegarte Maronen gibt es im Supermarkt in Dosen oder vakuumiert. Mit diesem Rezept lassen sich die veredelten Kastanien aber auch leicht selber kochen.

Die Öffnung der Gans am besten mit Küchengarn zunähen oder um eine Reihe Zahnstocher schlingen, mit denen sie verschlossen wird. Die Keulen und Flügel ebenfalls mit Küchengarn festbinden, damit sie nicht verbrennen. Zuletzt die Haut seitlich und hinter den Keulen etwas einschneiden, damit das Fett ausbraten kann.

Vom Bratfond in der Fettpfanne möglichst viel Fett abschöpfen und als Gänseschmalz kalt stellen. Den Rest durch ein Sieb in einen Topf abgießen, 1 Glas Gänsefond dazugeben, etwas einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit ein wenig, in Wasser angerührter Speisestärke binden. Als Beilagen schmecken dazu Rotkohl und diese hübschen kleinen Kartoffelklöße sehr gut.

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