Rotkohl
Zutaten für 4 Portionen
| 1 | kg | Rotkohl, roh |
|---|---|---|
| 1 | Stk | Zwiebel |
| 2 | Stk | Äpfel, säuerlich (z. B. Boskoop, Elstar, Braeburn oder Jonagold) |
| 50 | g | Schweineschmalz oder Butter |
| 1 | EL | Zucker |
| 1 | Schuss | Essig (Apfelessig oder Rortweinessig) |
| 250 | ml | Wasser |
| 1 | Prise | Salz |
| 2 | Stk | Gewürznelken |
| 1 | Stk | Lorbeerblatt |
| 1 | TL | Weizenmehl, Type 405, zum Binden |
| 3 | TL | Wasser, kalt, für das Mehl |
| 1 | Schuss | Rotwein, trocken (zum Beispiel Pinot Noir) |
| 1 | Prise | Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
90 min. Gesamtzeit 30 min. Zubereitungszeit 60 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Zuerst den Rotkohl putzen, waschen, vierteln und den Strunk herausschneiden. Anschließend fein schneiden oder mit einem Küchenhobel fein hobeln.
- Danach die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln.
- Das Schweineschmalz in einem Schmortopf erhitzen und die Zwiebel, den Zucker und die Äpfel darin bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten andünsten.
- Anschließend den Rotkohl zugeben, den Schuss Essig angießen, gut durchrühren und zugedeckt etwa 10 Minuten bei niedriger bis mittlerer Temperatur dünsten.
- Nun den Rotkohl mit dem Wasser aufgießen, salzen, die Gewürznelken sowie das Lorbeerblatt einlegen und zugedeckt bei niedriger Hitze für weitere 40 Minuten dünsten, bis der Kohl weich ist.
- Jetzt noch das Mehl mit dem kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel glatt verrühren, die Mehlmischung unter ständigem Rühren mit einem Kochlöffel langsam zu dem Rotkohl geben, für weitere 5 Minuten köcheln lassen, damit das Mehl vollständig ausquillt und nicht mehlig schmeckt.
- Zuletzt die Gewürze (Gewürznelken sowie Lorbeerblatt) entfernen, mit Rotwein, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Video zum Rezept
Tipps zum Rezept
Rotkohl ist eine klassische Beilage zu herzhaften Fleischgerichten und passt besonders gut zu Rouladen, Gänsebraten, Entenbraten, Schweinebraten und Rinderbraten. Auch zu Wildgerichten wie Hirsch oder Reh harmoniert der fruchtig-würzige Kohl hervorragend. Klassisch wird er außerdem mit Semmelknödeln, Kartoffelknödeln oder Kartoffeln serviert. Eine vegetarische Variante ergibt sich in Kombination mit Kartoffelknödeln, Maronen oder herzhaften Linsen- und Pilzgerichten. Wird der Rotkohl für Weihnachten oder einen Festtagsbraten zubereitet, passen zusätzlich ein Hauch Zimt, etwas Orangenschale oder ein paar Preiselbeeren sehr gut dazu.
Rotkohl möglichst fein schneiden, je feiner die Streifen, desto gleichmäßiger und zarter wird er. Ein Gemüsehobel ist dafür ideal. Rotkohl hinterlässt farbige Flecken, daher unbedingt Einweghandschuhe bei der Zubereitung tragen. Arbeitsbretter vorher mit Wasser anfeuchten, damit der färbende Saft nicht so stark eindringen kann.
Der Schuss Essig sorgt dafür, die kräftige Farbe des Rotkohl zu erhalten. Bekömmlicher wird er, wenn etwas Kümmel- oder Anissaat mitgegart wird.
Rotkohl lässt sich hervorragend vorbereiten. Durch das Durchziehen schmeckt er oft am nächsten Tag sogar aromatischer. Im Kühlschrank kann er vollständig abgekühlt, in ein sauberes, gut verschließbares Gefäß gefüllt für ca. 3-4 Tage aufbewahrt werden. Rotkohl lässt sich auch gut einfrieren - hierfür portionsweise in geeignete Gefrierbehälter geben. Er hält sich tiefgekühlt etwa 3–6 Monate. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend gründlich erhitzen. Rotkohl in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam erwärmen und gelegentlich umrühren. Falls er zu dick geworden ist, einen kleinen Schuss Wasser, Brühe oder Rotwein hinzufügen.
Zum Binden lieber zunächst weniger Mehl verwenden. Zu viel macht Rotkohl schnell klebrig oder pastig und kann den feinen Geschmack überdecken. Für eine besonders feine Bindung kann man das Mehl auch durch Speisestärke ersetzen.
Nährwert pro Portion
Wein & Getränketipp
Klassisch dazu harmoniert ein trockener Rotwein wie Zweigelt, Blaufränkisch oder Pinot Noir sehr gut, aber auch ein kräftiger Apfelsaft oder naturtrüber Apfelmost ergänzt die fruchtige Note des Rotkohls. Wer alkoholfrei bleiben möchte, kann Apfelschorle, Traubensaftschorle oder einen würzigen Kräutertee dazu servieren.
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Neben dem Apfel eignen sich auch Birnen, Rosinen, Preiselbeeren oder Cranberries sehr gut zum Blaukraut. Diese Beilage gibt es meistens zum Gansbraten.
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