Berner Würstchen selbstgemacht
Zutaten für 2 Portionen
| 6 | Stk | Brühwurst, zum Beispiel Wiener Würstchen oder knackige Grillwürste |
|---|---|---|
| 2 | Schb | Käse, zum Beispiel Emmentaler, Bergkäse oder Gouda |
| 100 | g | Bacon, Frühstücksspeck, durchzogen, nicht zu mager |
| 1 | EL | Sonnenblumenöl |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
15 min. Gesamtzeit 5 min. Zubereitungszeit 10 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für Berner Würstchen selbstgemacht zuerst die Würste der Länge nach leicht einschneiden (nicht durchschneiden), sodass eine Tasche entsteht.
- Den Käse in Streifen schneiden und in die Einschnitte drücken (nicht überfüllen, sonst läuft der Käse später zu stark aus).
- Nun jede Wurst mit einer bis zwei Scheiben Speck umwickeln - dieser sollte sich leicht überlappen, damit er beim Braten zusammenhält.
- Zuletzt das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Würste darin bei mittlerer Hitze langsam (ca. 8-12 Minuten) rundum braten, sodass der Bacon knusprig wird und der Käse schmilzt.
Tipps zum Rezept
Die Berner Würstchen stammen nicht aus der Schweiz, wie der Name vermuten lässt, sondern aus der deutschen Imbiss- und Grillküche. Sie sind wahrscheinlich in den 1950er- bis 1960er-Jahren in Deutschland entstanden und wurden später vor allem durch Metzgereien, Imbisse und Grillstände populär. Heute sind Berner Würstchen vor allem in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz ein typisches Grill- und Imbissgericht, besonders beliebt bei Partys und Grillabenden.
Optinal den Bacon mit einem Zahnstocher sichern, damit er nicht aufrollt.
Die Würstchen können auch auf dem Grill zubereitet werden: Hierfür erst indirekt garen, dann kurz direkt angrillen für Röstaromen.
Beilagen-Ideen: Pommes frites oder Potato Wedges, Kartoffelsalat, Baguette, Senf, BBQ-Dip oder Knoblauch-Dip.
Nährwert pro Portion
Wein & Getränketipp
Ideal dazu ist ein kühles Lager- oder Pilsbier, weil es Fett und Rauchigkeit gut „durchschneidet“, während auch ein mildes Weißbier sehr gut harmoniert. Alkoholfrei funktionieren Mineralwasser mit Zitrone, Apfelschorle oder eine leichte Cola besonders gut, da sie Frische und etwas Süße mitbringen, die den herzhaften Geschmack abrunden. Wer Wein bevorzugt, liegt mit einem trockenen, frischen Weißwein wie einem Grüner Veltliner oder einem leichten, nicht zu tanninreichen Rotwein richtig, da diese genug Säure und Struktur haben, ohne den Käsegeschmack zu überdecken.
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