Puli sadam

Das Rezept ist perfekt dafür geeignet, einem gegarten, vollständig ausgekühlten Reis durch die Zuführung vieler Aromen eine neue Bestimmung zu geben.

Puli sadam

Bewertung: Ø 5,0 (1 Stimme)

Zutaten für 2 Portionen

4 Tasse Reis, gegart, ausgekühlt
1 Stk Bananenblatt (Asia-Handel)

Zutaten für den Tamarindenbrei

200 g Tamarinde, kernlos, als Block gepresst
300 ml Wasser, warm (40 °C)

Zutaten für die Pulikachal (Tamarindenpaste)

0.5 Tasse Tamarindenbrei
3 EL Sesamöl
1 EL Urad Dal (Urd-Bohnen, geschält, halbiert)
1 EL Chana Dal (Linsen, halbiert)
2 EL Erdnüsse
0.5 TL Senfkörner
3 Stk Chilis, rot, getrocknet, klein
8 Stk Knoblauchzehen
1 TL Sambar-Gewürz
0.5 TL Kurkuma, gemahlen
0.25 TL Asafoetida (Asant)
12 Stk Curryblätter, frisch
1 Prise Salz

Zutaten für den Puli sadam (Tamarindenreis)

3 EL Pulikachal (Tamarindenpaste)
0.25 TL Kurkuma, gemahlen
1 EL Sesamöl
0.5 TL Senfkörner
1 TL Urad Dal (Urd-Bohnen, geschält, halbiert)
1 TL Chana Dal (Linsen, halbiert)
1 EL Erdnüsse
0.25 TL Asafoetida (Asant)
2 Stk Chilis, grün, klein
5 Stk Curryblätter, frisch
1 Prise Salz
Portionen
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Rezept Zubereitung

Zubereitung Pulikachal (Tamarindenpaste):

  1. Zuerst die Tamarinde in kleine Stücke reißen und in eine Schüssel geben. Mit heißem Wasser bedecken und 10-15 Minuten einweichen. Dann mit der Hand 2-3 Minuten kräftig kneten, damit sich das Fruchtfleisch von Schalenteilen und Fasern löst.
  2. Die nun dickflüssige Masse portionsweise in die Hand nehmen, die Hand zur Faust formen und die Paste durch die Finger drücken. Die Fasern sollen in der Faust bleiben. Die restliche Masse auf die gleiche Weise bearbeiten.
  3. Anschließend die getrockneten Chilis klein hacken. Den Knoblauch abziehen und fein hacken. Das Sesamöl in einem Topf mit schwerem Boden erhitzen und die Senfkörner, das Urad und Chana Dal sowie die Erdnüsse und die Chilis darin 2-3 Minuten anrösten.
  4. Dann den Knoblauch, das Asafoetida und die Curryblätter dazugeben und kurz mitbraten. Die Kurkuma und das Sambar-Pulver hinzufügen und ebenfalls kurz mitbraten.
  5. Die Tamarindenpaste unter die Gewürzmischung rühren und etwa 13-15 Minuten köcheln. Dann vom Herd nehmen, mit Salz abschmecken und abkühlen lassen.

Zubereitung Puli Sadam:

  1. Zunächst die Chilis waschen, die Stiele entfernen und längs halbieren.
  2. Das Ingweröl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Senfkörner, Urad Dal, Chana Dal und die Ernüsse dazugeben. Alles unter Rühren etwa 5-6 Minuten goldbraun braten.
  3. Die Chilischoten, das Asafoetida sowie die Curryblätter hinzufügen und kurz mitbraten. Dann die Kurkuma unterrühren, den Herd ausschalten und den gegarten Reis untermischen.
  4. Nun so viel Pulikachal untermischen, bis der Reis glänzt und mit Salz abschmecken. Anschließend mindestens 1 Stunde ruhen lassen, damit sich sein Aroma entfalten kann.

Anrichten:

  1. Ein Bananenblatt waschen und trocken tupfen. Anschließend eine Platte damit belegen. Den Puli sadam auf das Blatt häufeln und beispielsweise mit Papad servieren.

Tipps zum Rezept

Pulikachal hält sich in einem luftdicht verschlossenen Glas bis zu 4 Wochen, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird.

Je länger die Mischung aus Reis und Pulikachal ruht, umso besser kann der Reis die Aromen in sich aufnehmen.

  • In Indien werden zu diesem Gericht gern klein gewürftelte, gebratene Kartoffeln oder gebratene Kochbananenscheiben und natürlich Papad serviert.

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