Wok mit Rindfleisch
Zutaten für 4 Portionen
| 1 | Stk | Zwiebel |
|---|---|---|
| 2 | Stk | Paprika, bunt |
| 450 | g | Rinderfilet |
| 2 | EL | Erdnussöl |
| 2 | EL | Sojasauce |
| 1 | Prise | Salz |
| 1 | Prise | Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
20 min. Gesamtzeit 13 min. Zubereitungszeit 7 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Zuerst die Zwiebel schälen, in dünne Scheiben schneiden und dann in einzelne Ringe zerlegen. Dann die Paprikaschoten halbieren, entkernen, waschen und in dünne Streifen schneiden.
- Anschließend das Rinderfilet gegebenenfalls parieren, waschen, mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und ebenfalls in Streifen schneiden.
- Nun das Erdnussöl im Wok erhitzen, die Fleischstreifen portionsweise dazugeben und je etwa 1-2 Minuten unter kräftigem Wenden anbraten, bis sie außen schön gebräunt sind. Anschließend herausnehmen kurz herausnehmen.
- Danach die Zwiebelringe im Wok unter Rühren für 3-4 Minuten anbraten. Anschließend die Paprikastreifen hinzufügen und für weitere 2 Minuten mitbraten.
- Zum Schluss die Sojasauce angießen, das Fleisch zurückgeben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen, alles noch einmal gut durchmischen bzw. erhitzen und den Wok mit Rindfleisch sofort servieren.
Tipps zum Rezept
Das Fleisch am besten in Portionen anbraten, denn wenn zu viel Fleisch gleichzeitig hineinkommt, tritt Flüssigkeit aus und das Fleisch kocht eher, als dass es schön röstet. Rinderfilet ist besonders fein, aber sicher das teuerste Stück vom Rind. Preiswerter wird das Gericht unter Verwendung von Hüftsteak, das nach einer Marinierzeit von etwa 2 Stunden ebenfalls schön zart wird. Die Marinade lässt sich einfach aus Sojasauce (2 EL), Reisessig (1 TL), Sake (1 TL) und Speisestärke (1 TL) anrühren.
Wer möchte, kann dem Gericht frisch geriebenen oder fein gehackten Ingwer oder gehackten Knoblauch zufügen, diese Zutaten zusammen mit den Zwiebeln anbraten.
Rote, gelbe und orangefarbene Paprikaschoten schmecken schön süß und harmonieren perfekt mit den übrigen Zutaten. Etwas herber sind hingegen die grünen Schoten, da sie noch nicht ausgereift sind.
Wok mit Rindfleisch nach Belieben mit einer frisch gehackten Chilischote, Chiliflocken oder Sambal Oelek für Schärfe verfeinern. Ein kleiner Schuss Sesamöl am Ende sorgt für ein intensives, nussiges Aroma. in Spritzer frischer Limettensaft am Ende bringt Säure und Frische. Als Topping eignen sich frische Frühlingszwiebelringe oder kurz angerösteter Sesam.
Als Beilage passen dazu beispielsweise gebratene Nudeln, Jasminreise, Konjak-Nudeln, die aus der gleichnamigen Wurzel hergestellt werden und kaum Kohlehydrate und Kalorien besitzen. Oder Sojanudeln, die reich an Eiweiß und eine tolle Alternative zu herkömmlichen Nudeln sind.
User Kommentare
Ich finde dieses Rezept leider wirklich fade. Und dafür Rinderfilet zu nehmen, ist vollkommen überzogen und unangemessen. Wok impliziert asiatische Zubereitung und da fehlt so Einiges. Sowohl würztechnisch, als auch zubereitungstechnisch. Eventuell auch von der dezimierten Zutatenwahl. Es wirkt irgendwie hingeklatscht. Sehr sehr schade. Ich hoffe, dass Niemand auf die Idee kommt, hochwertiges Filet dafür zu verwenden.
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So, jetzt habe ich mich erst einmal abgeregt und erzähle etwas dazu. Dieses Rezept ist ein einfaches Geschnetzeltes, das eine Pfanne mit großem Boden braucht. Dafür ist es gut und auch geeignet. ABER ein klassischer Wok, in dem die Zutaten nach und nach zugegeben werden und an den Rand braucht enorme Hitze. Eine solche Hitze erlaubt es, dass die Zutaten jeweils unter 1 Minute garen. Das klappt aber nur in Restaurants oder eben speziell dafür kreierten Herden. Bei uns in privaten Küchen wird diese Hitze üblicherweise nicht erreicht. Somit entfällt die Möglichkeit des „Hochschiebens“. Wenn ich da Filet nehme, geht das in die Hose. Die Woks, die wir hier zu kaufen bekommen, sind auf westlich übliche Temperaturen ausgelegt. Das heißt, ich muss mir damit behelfen, die jeweiligen zeitlich abgestimmten Zutaten herauszunehmen und warmzuhalten. Sonst hat man ein Irgendwas Gepatschtes im Wok. Der Vorteil der geringen Auflagefläche liegt darin, dass man kleine Mengen schnell geröstet hat, mehr nicht. Egal, ob Gemüse oder Fleisch. Wenn man Fleisch jeder Art zart haben will im Wok, muss man halt „Velveting“ im Vorfeld betreiben, wenngleich es nicht zwingend nötig ist, es zu kochen. Und nun zum Rest. Rapsöl ist hier gebräuchlich und auch gut. Aber im asiatischen Raum eben nicht. Hocherhitzbar zum Beispiel Erdnussöl braucht es. Das gibt auch Aroma. Dazu wird ganz gebräuchlich Fisch-, oder/und Austernsauce verwendet, als Grundlage. Egal, wobei. Andere „Gewürze“, wie Teryakisauce, Kejab Manis, Hoisinsauce, was auch immer, ist optional, aber schon für Allerweltsaroma unerlässlich. Sojasauce allein macht es nicht. Was ich damit sagen will: der Haushaltsgegenstand „Wok“ macht es allein nicht und ist für klassische Geschnetzeltes Rezepte ungeeignet
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Guten Morgen! Vielen Dank für das Feedback und die Tipps! Wir werden uns dieser annehmen und im Rezept hinzufügen. Herzliche Grüße
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Ein gutes Essen. Wenn ich Reis dazu serviere bereite ich noch etwas Soße zu. Mein Tipp: Etwas Chilipaste und einen guten Schuss Kokosmilch mit in den Wok geben
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