California Maki Sushi

Sushi ein mal selbst machen: mit diesem Rezept für die beliebte California Maki Roll gelingt es garantiert!

California Maki Sushi Foto ryzhkov86 / Depositphotos

Bewertung: Ø 4,6 (206 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

8 Stk Surimi Sticks (Krabbenstäbchen)
1 TL Mayonnaise
0.5 Stk Salatgurke
1 Stk Avocado, reif
1 Schuss Zitronensaft
4 Stk Nori-Algenblätter
2 EL Masago, zum Dekorieren
1 EL Wasabi

Zutaten für den Reis

400 g Sushi Reis
2 EL Reisessig
3 TL Zucker
1 Prise Salz

Benötigte Küchenutensilien

Schüssel Kochtopf Bambusmatte

Zeit

45 min. Gesamtzeit 25 min. Zubereitungszeit 20 min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

  1. Zuerst den Reis waschen, mit der doppelten Menge Wasser in einen Kochtopf geben, für ca. 2 Minuten aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt für 10-15 Minuten quellen lassen.
  2. Anschließend den Deckel abnehmen und nochmals 10 Minuten, ohne Hitze, nachquellen bzw. auskühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf Essig, Zucker und eine Prise Salz erwärmen. Sobald der Zucker aufgelöst ist, mit dem gekochten Sushi-Reis vermengen und abkühlen lassen.
  4. Danach Surimi Sticks in kleine Streifen schneiden und mit etwas Mayonnaise vermischen. Die Salatgurke schälen, entkernen und ebenfalls in kleine Streifen schneiden.
  5. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen, danach in Stifte schneiden und diese mit Zitronensaft beträufeln, damit diese sich nicht braun verfärben.
  6. Nun eine Bambusmatte, zum Herstellen von Sushi, mit Frischhaltefolie einwickeln (so kann diese anschließend einfacher gereinigt werden). Ein Nori-Blatt mit der glatten Oberfläche nach unten auf die Bambusmatte legen und ein Viertel des Sushi-Reises gleichmäßig darauf verteilen. Dabei darauf achten, dass am oberen Rand ca. 2 cm frei gelassen werden. Den Reis mit Masago als Dekoration bestreuen und dann das Nori-Blatt umdrehen bzw. wenden, sodass sich die Reisschicht unten bedindet.
  7. Nun auf dem Nori-Blatt mittig etwas Wasabi auftragen und mit Surimi, Avocado und Gurke belegen.
  8. Jetzt mithilfe der Bambusmatte alles straff zusammenrollen und die Rolle leicht festdrücken. Den freien Rand eventuell etwas anfeuchten, damit die Rolle zusammenhält.
  9. Mit den weiteren 3 Nori-Blättern die Zubereitungsschritte wiederholen.
  10. Die fertigen Sushi Rollen mit einem scharfen, feuchten Messer (zwischendurch immer wieder befeuchten) in gleichmäßige Stücke schneiden und auf einem Teller servieren.

Tipps zum Rezept

California Maki Sushi wird auch California Roll genannt und ist eine Sushirolle, die von innen nach außen gerollt und mit Wasabi und heller Soja Sauce serviert wird.

Sushi-Reis wäscht man, um überschüssige Stärke zu entfernen, damit er später schön klebrig, aber nicht matschig wird. Dafür den Sushi-Reis in eine Schüssel oder ein feines Sieb geben, mit kaltem Wasser bedecken und die Körner vorsichtig mit der Hand im Wasser (nicht stark reiben) hin und her bewegen, bis das Wasser milchig wird, anschließend das Wasser abgießen. Diesen Vorgang 3–5 Mal wiederholen, bis das Wasser deutlich klarer bleibt. Wichtig ist, sanft zu arbeiten, damit die Reiskörner nicht brechen. Nach dem Waschen den Reis gut abtropfen oder kurz ruhen lassen, bevor man ihn kocht – so bekommt man die typische Konsistenz für Sushi.

Die fertige Rolle kann auch in anderem Rogen, wie Lachsrogen oder Tobiko, gewälzt werden, bevor sie geschnitten wird. Das gibt zusätzlichen Geschmack und ein schönes Farbspiel.

Auch gerösteter oder schwarzer Sesam bringen nicht nur optisch Kontrast, sondern auch ein feines Nussaroma in die Maki.

Nährwert pro Portion

kcal
518
Fett
18,00 g
Eiweiß
9,24 g
Kohlenhydrate
79,86 g
Detaillierte Nährwertinfos

Wein & Getränketipp

Dazu passen Getränke, die frisch, leicht und eher zurückhaltend im Geschmack sind, damit sie die feinen Aromen von Reis, Fisch und Algen nicht überdecken. Klassisch ist grüner Tee wie Sencha oder Matcha, da er den Gaumen reinigt und gut mit Fisch harmoniert. Wer Alkohol dazu trinken möchte, greift am besten zu trockenem Sake oder einem sehr leichten, trockenen Weißwein wie einem Riesling oder Sauvignon Blanc, die beide eine frische Säure mitbringen. Auch ein mildes, helles Bier kann gut funktionieren, solange es nicht zu bitter ist. Alkoholfrei passt neben Tee auch spritziges Mineralwasser oder eine leichte Zitronenschorle, um den Geschmack klar und frisch zu halten.

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User Kommentare

il-gatto-nero

Eine etwas umständliche Beschreibung in Punkt 4 mit der Avocado. Wenn man diese mit einem Löffel auskratzt kann man kaum noch sie in Stifte schneiden. Auf die Fischrogen Masago kann ich verzichten, nichts für meinen bayerischen Geschmack.

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