Avocado

Die zentralamerikanische Avocadofrucht ist schmackhaft und vielseitig verwendbar. Im Vergleich zu anderen Früchten ist sie mit rund 160 Kalorien pro 100 Gramm relativ kalorienreich, jedoch auch sehr gesund mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, Vitaminen sowie Kalzium, Kalium und Eisen.

Avocados werden gerne zu Brotaufstrichen, Dips oder Salaten verarbeitet.Avocados werden gerne zu Brotaufstrichen, Dips oder Salaten verarbeitet. (Foto by: jenylk / Depositphotos)

Herkunft

Die Avocado stammt ursprünglich aus Mexiko, verbreitete sich in den letzten Jahrhunderten jedoch im gesamten tropischen und subtropischen Lateinamerika, später auch in Afrika und Südostasien.

Heute wird sie auch in der Mittelmeerregion, dort insbesondere in Spanien und Israel, in den USA und in Australien und Neuseeland angebaut.

Saison

Aufgrund der weltweiten Kultivierung ist die Avocado ganzjährig erhältlich. Ab März gibt es bei uns afrikanische Avocados, ab August ist Lateinamerika an der Reihe und von September bis Mai haben Avocados aus der Mittelmeerregion Saison.

Geschmack

Das cremige, gelb bis grünliche Fruchtfleisch hat einen nussigen Geschmack. In Deutschland sind vor allem die beiden Sorten Fuerte und Hass erhältlich.

Die birnenförmige, glattschalige Fuerte-Avocado schmeckt etwas milder, während die rundliche und runzelige Hass-Avocado einen intensiveren Geschmack hat.

Verwendung in der Küche

Eine reife Avocado braucht nicht viel Verarbeitung, sie schmeckt geschält und in Scheiben geschnitten als Brotbelag oder im Salat.

Beliebt ist auch Guacamole, ein Dip aus pürierter Avocado, gewürzt mit Knoblauch, Chili und Zitronensaft oder auch mit Joghurt verfeinert.

Warm kann man Avocado als cremige Suppe genießen. Zu beachten ist dabei nur, dass Avocado nicht kochen darf, da sie sonst einen bitteren Geschmack entwickelt.

Im Sushi ist die Avocado eine leckere vegetarische Alternative zum Fisch.

Aus Lateinamerika und Südostasien stammen bei uns weniger bekannte süße Zubereitungsarten wie Milchshake, Eis oder Dessertcreme.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Avocados fallen noch hart vom Baum und reifen am Boden nach. Auch die im Handel erhältlichen Avocados sind meist noch hart und sollten erst verzehrt werden, wenn sie sich mit dem Finger leicht eindrücken lassen und das Fruchtfleisch butterweich ist. Dies kann je nach Reifegrad zwei bis zu zehn Tage dauern.

Der Reifungsprozess lässt sich beschleunigen, indem man die Avocado in Zeitungspapier wickelt oder zusammen mit Äpfeln lagert.

Im Kühlschrank sollte man sie nicht aufbewahren, da sie dort nicht nachreifen kann und an Aroma verliert.

Die angeschnittene Frucht wird an der Luft schnell braun und sollte daher möglichst schnell verarbeitet und verzehrt werden. Ist dies nicht möglich, kann man etwas Zitronen- oder Limettensaft in die Avocadocreme geben. Ein weiterer Trick besteht darin, die Creme im Voraus zuzubereiten und bis zum Verzehr den Avocadokern hineinzulegen.


Bewertung: Ø 0,0 (0 Stimme)

Das könnte Sie auch interessieren

Quitte

Quitte

Die Quitte sieht aus wie eine Mischung als Apfel und Birne. In den letzten Jahrzehnten ist sie ein wenig in Vergessenheit geraten, jedoch erlebt sie nun eine Art Comeback.

weiterlesen...
Weintrauben

Weintrauben

Weintrauben lassen sich nicht nur zu Wein und Saft verarbeiten, als Tafeltrauben kann man sie auch pur oder in veredelter Form genießen.

weiterlesen...
Blaubeeren

Blaubeeren

Seit dem Mittelalter werden Blaubeeren als Früchte und Heilpflanzen geschätzt. Je nach Region sind sie auch unter dem Namen Blaubeere, Schwarzbeere oder Moosbeere bekannt.

weiterlesen...
Johannisbeeren

Johannisbeeren

Die kleine Johannisbeere wird schon seit dem Mittelalter als Kulturpflanze angebaut. Sie ist reich an Vitamin C und enthält Zitronensäure, Eisen, Magnesium, Kalium.

weiterlesen...

User Kommentare