Wie kocht man Gemüse?

Gemüse kauft man am besten frisch – egal ob an der Frischetheke im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder in einem Hofladen – und verarbeitet es zeitnah. Wer saisonbedingt alternativ mal auf Tiefkühlware zurückgreift, ernährt sich allemal noch vitaminreicher als beim Griff zum Dosengemüse. Gemüse schmeckt nicht nur gut, sondern ist durch die enthaltenen, lebenswichtigen Nährstoffe auch noch richtig gesund. Es ist reich an wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.

Gemüse sollte täglich auf dem Speiseplan stehen, es ist schmackhaft, gesund und einfach in der Zubereitung.Gemüse sollte täglich auf dem Speiseplan stehen, es ist schmackhaft, gesund und einfach in der Zubereitung. (Foto by: luckybusiness / Depositphotos)

Saisonale und regionale Produkte bevorzugen

Achten Sie beim Einkauf darauf, möglichst „nahe“ Produkte zu kaufen, denn lange Transportwege sind dem abträglich. Der heimische Wochenmarkt ist ideal, denn hier sehen Sie auch gleich, bei wem und wo in der Umgebung die Produkte angebaut wurden.

Prinzipiell sollte man stets die Jahreszeiten achten und Gemüse nur zu „seiner“ Saison kaufen, denn dann kann es seine Aromen am besten entfalten.

Freilandgemüse hat nämlich einen ganz eigenen Geruch und fühlt sich angenehm fest an. Spargel beispielsweise wächst bei uns eben im Frühjahr und nicht im Spätherbst. Doch keine Sorge, die Vielfalt an heimischen, aber auch südländischen Gemüsesorten rund ums Jahr sorgt immer für eine abwechslungsreiche Küche.

Gemüse richtig lagern

In der Regel lässt sich das meiste Gemüse noch ein, zwei Tage kühl gelagert frisch halten.

Nur bei echtem Lagergemüse (dazu zählen vor allem Kohl-, Wurzel-, Knollen- und Zwiebelgemüse, also z. B. Kartoffeln, Karotten, Wirsing oder Rote Beete) sind die Aufbewahrungszeiten wesentlich länger.

Tipp: Wenn Sie sich unsicher sind, fragen sie einfach den Gemüsehändler. Vor allem Selbsterzeuger wissen am besten, wie man mit ihren Produkten umzugehen hat.

Gemüse vorbereiten und zubereiten

Wird Gemüse im Wok zubereitet, so lautet das Motto: Je bunter, desto besser!Wird Gemüse im Wok zubereitet, so lautet das Motto: Je bunter, desto besser! (Foto by: shalamov / Depositphotos)

Waschen sollte in aller Regel Teil der Vorbereitung sein. Arg „verwachsenes“ Gemüse (z. B. Blumenkohl) immer einige Minuten in Salzwasser einlegen, damit etwaige „Bewohner“ die Flucht antreten können.

Bei den Zubereitungsarten sind das Garen oder Dünsten sowie Kurz- oder Anbraten die beliebtesten.

Als Faustregel gilt beim Kochen, möglichst wenig gesalzenes Wasser zu nehmen und das Gemüse nicht ewig darin kochen zu lassen. Bissfest sieht es nicht nur leckerer aus, es enthält auch noch viel mehr Vitamine und Nährstoffe.

Viele schwören daher darauf, Gemüse nur zu dünsten. Dann ist nur der Topfboden mit Salzwasser und etwa Butter oder Pflanzenöl bedeckt und köchelt bei mittlerer Hitze, der Topfdeckel ist geschlossen.

Manche Hersteller bieten dafür sogar spezielle Einsätze an, damit das Gemüse gar erst nicht im Wasser liegt, sondern nur im Wasserdampf gart.

Tipp: Schütten Sie das Kochwasser nicht einfach weg, denn Sie können es als Gemüsefond nutzen. Etwa, um darauf eine Soße aufzubauen.

Eine attraktive Abwechslung ist das Kurz- oder Anbraten von Gemüse. Ob Wok oder Pfanne, einfach die in mundgerechte Stücke geschnittenen Gemüsestücke in möglichst wenig, dafür aber heißem Fett scharf an-, sprich kurz braten. Wie beim Dünsten bleiben so der Eigengeschmack und die Vitamine fast vollständig erhalten.


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