Kibbeh

Kibbeh sind kleine Klöße aus Bulgur, die besonders in Syrien sehr gern gegessen werden. Das Rezept ist vegan und liefert viel pflanzliches Eisen.

Kibbeh

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Zutaten für 4 Portionen

250 g Bulgur
2 Stk Auberginen, mittelgroß
2 Stk Knoblauchzehen
1 Stk Chilischote, klein, rot
1 TL Speisestärke
1 Stk Zwiebel
0.5 TL Piment, gemahlen
0.5 TL Koriander, gemahlen
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
2 EL Rapsöl
1 Bund Petersilie, glatt, gehackt
2 Stk Limetten, geviertelt
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zunächst den Bulgur in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und etwa 20 Minuten einweichen lassen. Anschließend in ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.
  2. Währenddessen die Auberginen waschen, trocken tupfen und in grobe Würfel schneiden. Den Knoblauch abziehen und grob hacken.
  3. Die Chilischote der Länge nach halbieren, die Kerne entfernen, die Schotenhälften waschen und fein hacken.
  4. Nun die Auberginen, die Chilli und denKnoblauch in einen Mixbecher geben und mit einem Schneidstab möglichst fein pürieren. Als Nächstes die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Dann mit dem Bulgur und dem pürierten Gemüse in eine Schüssel geben.
  5. Anschließend die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und mit dem Piment, Salz, Pfeffer und Koriander unter die Bulgurmasse mischen.
  6. Den Teig mit angefeuchteten Händen zu kleinen, länglichen Klößen formen.
  7. Jetzt die Hälfte des Öls in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Klöße darin in zwei Portionen nacheinander jeweils etwa 5-8 Minuten goldbraun braten.
  8. Die fertigen Kibbeh auf einer Platte anrichten, mit der gehackten Petersilie bestreuen und vor dem Servieren mit Limettenspalten garnieren.

Tipps zum Rezept

Kibbeh zählt zu den beliebtesten Speisen in Syrien. Jeder liebt sie und bereitet sie auf individuelle Weise zu. Hackfleisch spielt dabei eine große Rolle, aber auch Kartoffeln, Kichererbsen oder Linsen.

Während Bulgur in den Ländern der Levante und im Mittleren Osten bereits seit fast 3000 Jahren geschätzt wird, wurde das Vollwertgetreide hierzulande erst spät als Kraftkorn entdeckt. Sein pflanzlicher Proteingehalt wird besonders von Veganern und Vegetariern geschätzt.

Für die typische Form die Bulgurmasse mit den Händen zunächst zu einem Ei formen und daraus mit den Fingern spitze Enden ziehen. Wer künftig häufiger Kibbeh zubereiten möchte, gibt es alternativ auch spezielle Kibbeh-Formen zu kaufen, mit denen die Klöße modelliert werden.

Die Kibbeh lässt sich auch gut in dünnem Fladenbrot zu einem Wrap rollen. Oder die Kibbeh wird auf ein knackiges Salatblatt gebettet und dann zusammen beispielsweise in diesen veganen Hummus-Dip mit Karotte getaucht.

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