Omas Feuerspatzen
Zutaten für 10 Portionen
| 1 | kg | Butterschmalz |
|---|---|---|
| 3 | EL | Puderzucker, gesiebt |
Zutaten für den Teig
| 500 | g | Weizenmehl, Type 405 |
|---|---|---|
| 20 | g | Hefe, frisch |
| 50 | g | Zucker |
| 250 | ml | Vollmilch, lauwarm |
| 2 | Stk | Eier, Größe M |
| 1 | EL | Rum, braun |
| 50 | g | Butter, weich |
| 1 | TL | Salz |
Kategorien
Zeit
180 min. Gesamtzeit 29 min. Zubereitungszeit 151 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für den Hefeteig zuerst das Mehl in eine Schüssel sieben, mittig eine Mulde eindrücken, die Hefe hineinbröckeln und den Zucker sowie etwas lauwarme Milch hinzufügen.
- Jetzt die Zutaten in der Mulde mit etwas Mehl vom Rand vermischen, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
- Anschließend die restliche, lauwarme Milch zum Vorteig geben und die Eier, den Rum, das Salz sowie die weiche Butter hinzufügen.
- Nun alle Zutaten mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer zu einem glatten, eher weichen Teig verkneten, bis sich dieser vom Schüsselrand löst.
- Danach die Schüssel erneut mit dem Küchentuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort (ca. 28 Grad) etwa 2 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
- Kurz vor Beendigung der Ruhezeit das Butterschmalz in einem weiten Topf - oder in einer Fritteuse - auf 170 °C (am besten mit einem Thermometer kontrollieren) erhitzen.
- Dann einen großen, scharfkantigen Löffel kurz in das heiße Butterschmalz tauchen, damit portionsweise Stücke vom Teig abstechen und sofort in das heiße Schmalz geben.
- Nun den Deckel auflegen und Omas Feuerspatzen 2 Minuten frittieren.
- Danach den Deckel vorsichtig abnehmen, die Feuerspatzen wenden und weitere 2 Minuten offen frittieren.
- Anschließend die Feuerspatzen mit einer Schaumkelle herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und den restlichen Teig auf die gleiche Weise ausbacken.
- Zuletzt den Puderzucker über das Gebäck streuen und am besten lauwarm servieren.
Tipps zum Rezept
Omas Feuerspatzen sind ein traditionelles, einfaches Süßgebäck aus Hefeteig. Der Teig wird meist mit Mehl, Hefe, Milch, Eiern, Butter und etwas Zucker zubereitet, zu kleinen unregelmäßigen Stücken geformt und in heißem Fett ausgebacken. Dadurch entstehen außen goldbraune, knusprige Stellen und innen ein weicher, luftiger Hefeteig. Der Name ist regional und ziemlich bildhaft: „Spatzen“ bezeichnet kleine, unregelmäßig geformte Teigstücke – ähnlich wie bei Spätzle oder Topfenspätzle. Der Teig wird also nicht zu perfekten Krapfen geformt, sondern eher „hingezupft“. „Feuer“ bezieht sich wahrscheinlich auf die heiße Pfanne bzw. das heiße Fett, in dem die Teigstücke ausgebacken werden.
Nicht den Topf vollpacken. Die Teigstücke brauchen Platz, um sich auszudehnen und rundherum vom heißen Fett umströmt zu werden. Außerdem kühlt das Fett bei zu vielen Teiglingen zu stark ab, deshalb besser portionsweise frittieren.
Rum wird bei solchen Schmalzgebäcken traditionell auch gerne eingesetzt, weil er das Gebäck aromatisiert und beim Ausbacken einen Teil der Flüssigkeit schnell verdampfen lässt. Wer mag, weicht Rosinen (100 Gramm) ein paar Stunden vorher in braunem Rum ein und mischt sie unter den Teig. Dann jedoch auf den Rum im Teig verzichten.
Ohne Thermometer funktioniert der Holzlöffeltest: Stiel ins Fett halten – steigen rund um das Holz kleine, stetige Bläschen auf, passt die Temperatur.
Sollten wider Erwarten Feuerspatzen übrig bleiben, können sie prima eingefroren werden. Später bei Raumtemperatur auftauen lassen und im Backofen leicht erwärmen.
Nährwert pro Portion
Wein & Getränketipp
Als Getränkebegleitung eignet sich Tee (zum Beispiel Kräuter- oder Schwarztee), Kaffee, Kakao, Apfelsaftschorle, aber auch ein fruchtiger, leichter Weißwein passt dazu, wie beispielsweise Gewürztraminer oder Riesling Spätlese).
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