Rosenzucker
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
135 min. Gesamtzeit 15 min. Zubereitungszeit 120 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für den Rosenzucker zuerst die Blütenblätter abzupfen, die weißen Blattansätze entfernen, die Blätter vorsichtig ausschütteln oder auf einem Tuch ausbreiten, damit kleine Insekten herauskrabbeln können.
- Nun noch sichtbare Verunreinigungen von Hand entfernen, die Rosenblätter mit dem Zucker in einen Zerkleinerer geben und alles grob zerkleinern.
- Sodann den Zucker dünn auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen und bei 50 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 2 Stunden trocknen - dabei die Ofentür einen Spalt offen lassen (zum Beispiel mit einem Holzlöffel), damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
- Danach den trockenen Zucker mit den Fingern auflockern, Klumpen mit dem Mörser zerkleinern und in ein sauberes Schraubglas abfüllen.
Tipps zum Rezept
Rosenzucker verleiht Speisen und Getränken eine feine, blumige Note und eignet sich besonders für Desserts wie Panna Cotta, Milchreis, Grießflammeri oder Vanilleeis, Sorbets, Kuchen, Madeleines, Mürbeteiggebäck und Baiser, Schlagsahne, Mascarpone- und Frischkäsecremes, Kräutertees oder heiße Milch, Cocktails und alkoholfreie Sommergetränke, aber auch zum Bestreuen von frischen Erdbeeren, Pfirsichen oder Aprikosen.
Die Mischung muss vor dem Einfüllen in das Schraubglas vollständig trocken sein. Bereits geringe Restfeuchtigkeit kann später zu Verklumpungen oder Schimmelbildung führen.
Nur ungespritzte, stark duftende Rosen verwenden. Die Blüten möglichst morgens nach dem Abtrocknen des Taus ernten. Weiße, gelbe, rosa und rote Duftrosen eignen sich gut; stark gefüllte, intensiv duftende Sorten liefern meist das beste Aroma. Die weißen Blütenansätze an den Blütenblättern entfernen, da sie oft bitter schmecken.
Der Rosenzucker wird deutlich besser, wenn er in dem Glas für mindestens 1-2 Wochen durchzieht und dabei gelegentlich geschüttelt wird. Danach durch ein feines Sieb geben, wenn keine sichtbaren Blütenpartikel vorhanden sein sollen.
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