Stockbrot - FAQs

Stockbrot, ob am Lagerfeuer oder auf dem Grill, ist ein echter Klassiker. Auf Geburtstagsfeiern oder beim gemütlichen Abend am Lagerfeuer ist es sehr beliebt. Doch wie gelingt das perfekte Stockbrot? Mit diesen Infos kann man ein gelungenes Stockbrot genießen.

Stockbrot kann sowohl pikant als auch süß zubereitet werden.Stockbrot kann sowohl pikant als auch süß zubereitet werden. (Foto by: Gutekueche.de)

Was ist Stockbrot?

Als Stockbrot, auch Knüppelbrot, Knüppelkuchen oder Schlangenbrot genannt, wird eine Sorte Brot bezeichnet, die um einen Stock gewickelt und über der Glut eines offenen Feuers gebacken wird.

Woher kommt das Stockbrot?

Zur Herkunft von Stockbrot ist nicht viel bekannt, allerdings wird es aufgrund seiner sehr ursprünglichen Zubereitungsform gern auf Mittelaltermärkten und (Kinder-)Geburtstagsfeiern angeboten.

Wo kann man Stockbrot zubereiten?

Das klassische Stockbrot wird am Stock über offenem Feuer gegart. Hierbei ist zu beachten, dass es nicht direkt mit den Flammen in Berührung kommen darf, da es sonst verbrennt. Aber auch der Grill oder der Ofen eignen sich für die Zubereitung von Stockbrot. Hierfür wird es ebenfalls auf Stöcke gewickelt.

Welcher Teig eignet sich für Stockbrot?

Für Stockbrot eignet sich sowohl ein Hefeteig, als auch ein Quark-Öl-Teig. Wer es etwas besonders mag, kann Stockbrot auch aus Laugenteig herstellen.

Wie lange sollte Stockbrotteig gehen?

Der Quark-Öl-Teig wird mit Backpulver zubereitet und muss deshalb nicht gehen. Für einen Hefeteig und den Laugenteig sollten mindestens 45 Minuten Gehzeit eingeplant werden.

Welche Zutaten werden für den Stockbrotteig benötigt?

Quark-Öl-Teig:

  • 150 Gramm Magerquark
  • 6 Esslöffel Öl
  • 6 Esslöffel Milch
  • 1 Prise Zucker
  • 300 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • ca. 6 angespitzte Holzstöcke

Hefeteig:

  • 400 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 Packung Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 3 Esslöffel Öl
  • 6 angespitzte Holzstöcke

Laugenteig:

Zutaten für den Hefeteig, zusätzlich 1,5 Liter Wasser sowie 3 Esslöffel Kaisernatron

Für den Laugenteig werden die portionierten, auf den Stock gewickelten Hefeteig-Stränge für etwa 1 Minute kurz unter dem Siedepunkt in die Lauge gelegt und danach ganz normal gebacken.

Welches Holz eignet sich für Stockbrot?

Am besten eignen sich Hölzer wie Weide, Buche oder Haselnuss. Die Rinde sollte entfernt und der Stock mit einem Messer etwas angespitzt werden. Er sollte ca 1,5 cm Durchmesser und eine Länge von mindestens 40 cm haben. Für offenes Feuer sind längere Stöcke besser geeignet, um Verbrennungen zu vermeiden.

Welches Holz ist für Stockbrot nicht geeignet?

Leicht brennendes Holz von Bambus oder Fichte kann hingegen schnell gefährlich werden, ebenso wie das giftige Holz der Eibe und des Holunders.

Wie wird Stockbrot gewickelt?

Am besten eine etwa tennisballgroße, zu einer dünnen Wurst ausgerollte Menge Teig über die komplette Spitze wickeln, das vermindert die Gefahr, dass das Holz Feuer fängt. Je dünner und gleichmäßiger der Teig gewickelt wird, desto schöner gart er. Vor dem Wickeln kann der Stock mit etwas Mehl bestäubt oder mit Alufolie umwickelt werden, damit sich das Brot nach dem Backen leicht lösen lässt.

Wie lange backt das Stockbrot?

Auf dem Grill oder über offenem Feuer benötigt das Brot etwa 10 bis 15 Minuten bei ständigem Drehen. Sobald das Brot goldbraun ist, ist es fertig zum Verzehr. Vorsicht, vor allem über offenem Feuer verbrennt das Stockbrot schnell.

Wie kann Stockbrot im Backofen zubereitet werden?

Im Backofen braucht das Stockbrot samt Stock etwa 15 Minuten bei 220 Grad Celsius Ober-/Unterhitze mit eingeschalteter Grillfunktion.

Welche pikanten Füllungen eignen sich für Stockbrot?

Für herzhaftes Stockbrot Käse und/oder Schinken um den Stock wickeln und mit dem Teig unwickeln. Oben und unten sollte der Teig gut abschließen, damit nichts herauslaufen kann. Als Hotdog Ersatz kann ein Würstchen auf den Stock gespießt und mit Teig umwickelt werden.

Wie kann süßes Stockbrot zubereitet werden?

In der süßen Variante können entweder Nüsse, Schokolade, Rosinen oder Marshmallows direkt vor dem Wickeln in den Teig geknetet werden oder im Nachhinein in das fertige Brot gefüllt werden.

Was passt zu Stockbrot?

Dem persönlichen Geschmack sind bei Stockbrot keine Grenzen gesetzt. Von Salaten über gegrillte Beilagen (Gemüsebratlinge oder Würstchen) bis hin zu einfachen Soßen wie Aioli  zum Dippen ist beim Stockbrot alles offen.

Kann Stockbrotteig bereits einen Tag vorher zubereitet werden?

Der Teig für Stockbrot kann mühelos einen Tag im Voraus zubereitet werden. Über Nacht einfach abgedeckt in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag rechtzeitig herausnehmen und auf Zimmertemperatur anwärmen lassen.

Was tun, wenn der Stockbrotteig zu weich/zu klebrig ist?

Ist der Teig zu klebrig oder weich, einfach etwas Mehl hinzugeben und erneut durchkneten.

Der Stockbrotteig ist zu trocken - was tun?

Ist der Teig zu trocken, einfach etwas Magerquark oder Wasser hinzufügen und erneut durchkneten.

Wie lange ist fertiges Stockbrot haltbar?

Fertig gebackenes Stockbrot sollte möglichst schnell verzehrt werden. Leicht angebackenes Stockbrot lässt sich gut einfrieren und kann dann nach dem Auftauen goldbraun aufgebacken werden.

Kann man Stockbrotteig einfrieren?

Hefeteig wie auch Quark-Öl-Teige eignen sich wunderbar zum Einfrieren. Der frisch zubereitete Teig kann in kleinen Portionen eingefroren werden und dann bei Bedarf wieder aufgetaut werden. Der aufgetaute Teig lässt sich dann wunderbar als Stockbrot verarbeiten.

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