Bremer Matrosenfleisch

Deftig ist das Rezept für das Bremer Matrosenfleisch, das nicht nur Seeleute mögen. Es lässt sich gut vorbereiten und schmeckt aufgewärmt noch besser.

Bremer Matrosenfleisch

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Zutaten für 4 Portionen

250 g Rindergulasch
250 g Schweinegulasch
2 Stk Zwiebeln
1 Bund Suppengemüse
2 EL Schweineschmalz
0.5 TL Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
1 TL Salz
125 ml Rotwein, kräftig
1 Stg Lorbeerblatt
2 TL Speisestärke
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zunächst das Fleisch kalt abspülen und gründlich trocken tupfen.
  2. Danach das Suppengemüse putzen und schälen, dann waschen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebeln abziehen und ebenfalls in Würfel schneiden.
  3. Anschließend das Schmalz in einem weiten Topf erhitzen und die Fleischwürfel darin ringsum etwa 10 Minuten unter Wenden scharf anbraten.
  4. Die Zwiebel- und Suppengemüse-Würfel zum Fleisch geben und etwa 5 Minuten kräftig anrösten.
  5. Danach den Topfinhalt mit Salz, Pfeffer und dem frisch geriebenen Meerrettich würzen. Den Rotwein und das Lorbeerblatt hinzufügen und alles zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa. 60 Minuten schmoren.
  6. Zuletzt die Speisestärke in etwas kaltem Wasser glatt rühren und in die köchelnde Sauce rühren.
  7. Nun das Bremer Matrosenfleisch noch einmal kurz aufkochen, gegebenenfalls noch mal abschmecken und servieren.

Tipps zum Rezept

Vorzugsweise ein Stück Schulter, Ober- oder Unterschale vom Rind und Schwein einkaufen und selber in nicht zu kleine Würfel schneiden. Fertig geschnittenes Gulasch ist vielleicht praktisch, wird aber oft aus unterschiedlichen Fleischresten zusammengemischt.

Das Fleisch im heißen Schmalz nacheinander in zwei Portionen anbraten. So bleibt das Fett schön heiß, die Fleischporen schließen sich schnell und die Fleischwürfel entwickeln Röststoffe. Das angebratene Fleisch danach zurück in den Topf geben und dann das Gemüse hinzufügen.

Auch Meerrettich (kein Sahnemeerrettich) aus dem Glas kann verwendet werden. Allerdings ist frischer Meerrettich viel gesünder und schmeckt besser. Die Wurzel gut waschen, so viel mit einem Sparschäler schälen, wie man reiben möchte und die ungeschälte Wurzel in einer Gefrierdose einfrieren.

Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln, Gedämpfte Kartoffelknödel oder ein Kartoffelpüree sehr gut.

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