Dinnele

Die Schwaben behaupten, dass ihre Dinnele viel besser schmecken als Flammkuchen. Auf jeden Fall werden sie nach diesem Rezept sehr schmackhaft.

Dinnele Foto GuteKueche.de

Bewertung: Ø 4,4 (30 Stimmen)

Benötigte Küchenutensilien

Backblech Schüssel Küchentuch Backpapier

Zeit

148 min. Gesamtzeit 30 min. Zubereitungszeit 118 min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

  1. Für den Hefeteig zunächst die Hefe in etwas lauwarmen Wasser hinein bröckeln und darin unter Rühren auflösen.
  2. Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Kuhle drücken und das Hefewasser hineingeben. Dann das restliche lauwarme Wasser dazugeben und alle Zutaten von außen nach innen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Den Hefeteig 1 Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Für den Belag den Knoblauch abziehen und fein reiben. Den Schnittlauch waschen, trocken tupfen und fein schneiden sowie die Zwiebeln abziehen und in dünne Scheiben schneiden.
  5. Dann die saure Sahne mit Mehl, Eiern, Salz, Pfeffer und dem Knoblauch in eine Schüssel geben und alles miteinander vermischen.
  6. Nun die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln darin etwa 6-8 Minuten weich dünsten. Die Pfanne vom Herd ziehen und den Schnittlauch unterziehen.
  7. Nach der Ruhezeit den Hefeteig auf eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäubt geben und in 10 Portionen teilen. Dann weitere 10 Minuten gehen lassen.
  8. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Anschließend jede Portion zu einem kleinen Fladen ausziehen und auf mit Backpapier belegte Bleche verteilen.
  10. Die Teiglinge mit der Sauren-Sahne-Mischung bestreichen, den gewürfelten Speck sowie Kümmelsamen und die Zwiebeln darauf verteilen und die Bleche nacheinander in jeweils etwa 20 Minuten auf der untersten Schiene des heißen Backofens knusprig backen.
  11. Zum Schluss die fertigen Dinnele aus dem Ofen nehmen und anschließend sofort servieren.

Tipps zum Rezept

Traditonell besteht Dinnele oft aus einem Hefeteig. Wer mag, kann auch einen Teil des Mehls (rund 20 %) durch gekochte und gestampfte Kartoffeln ersetzen. Das sorgt für einen wunderbar saftigen Boden, der trotzdem kross wird.

Neben klassischem durchwachsenen Speck kann auch geräucherter Schinkenspeck oder Griebenschmalz verwendet werden.

Kurz vor Ende der Backzeit kann etwas geriebener Bergkäse oder ein gut gereifter Emmentaler darüber gestreut werden.

Nährwert pro Portion

kcal
616
Fett
20,42 g
Eiweiß
16,16 g
Kohlenhydrate
88,29 g
Detaillierte Nährwertinfos

Wein & Getränketipp

Einen gekühlten schwäbischen Most (Apfelwein) oder einen trockenen Rotwein (wie Trollinger oder Lemberger) dazu reichen.

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User Kommentare

il-gatto-nero

Durch die Füllung mit Eier und Mehl gleicht das einer Quiche Lorraine /Zwiebelkuchen. Schmeckt zusammen mit ein (oder zwei) Gläsern Rotwein absolut gut, passt wunderbar in den Herbst.

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