Meerrettichklöße aus der DDR

Das Rezept für die Meerrettichklöße aus der DDR ist zwar einfach, aber sie schmecken mit ihrer verhaltenen Schärfe großartig zu Fischgerichten.

Meerrettichklöße aus der DDR

Bewertung: Ø 4,6 (99 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

1.2 kg Kartoffeln
4 EL Meerrettich, frisch gerieben
2 Stk Eier, Gr. M
60 g Weizenmehl, Type 405
60 g Kartoffelmehl
2 EL Margarine
50 g Weißbrot, altbacken
1.5 EL Weizenmehl, zum Wälzen
3 EL Wasser
1 TL Salz
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zunächst die Kartoffeln schälen, waschen, in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Dann zum Kochen bringen und etwa 25 Minuten garen.
  2. Die Kartoffeln anschließend abgießen, etwas ausdampfen lassen und fein reiben oder durch eine Kartoffelpresse drücken.
  3. Nun die geriebenen Kartoffeln in einer Schüssel mit den Eiern, dem Mehl, dem Kartoffelmehl und Salz vermengen.
  4. Den Meerrettich frisch reiben, mit 2-3 EL Wasser zum Kartoffelteig geben und nochmals alles vermengen, bis die Masse schön glatt ist.
  5. Jetzt das Weißbrot klein würfeln und die Margarine in einer Pfanne zerlassen. Die Weißbrotwürfel darin goldbraun anrösten und danach auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
  6. Mit angefeuchteten Händen aus dem Kartoffelteig kleine Klöße formen, in ihre Mitte ein paar Weißbrotwürfel drücken und die Klöße anschließend schön rund formen.
  7. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Klöße erst in Mehl wenden, dann portionsweise nacheinander in das kochende Wasser geben, die Temperatur sofort reduzieren und die Klöße jeweils etwa 10-15 Minuten gar ziehen lassen.
  8. Sobald die Meerrettichklöße aus der DDR an der Wasseroberfläche schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausheben, gut abtropfen lassen und servieren.

Tipps zum Rezept

Vorzugsweise eine mehligkochende Kartoffelsorte verwenden. Diese Kartoffeln haben einen besonders hohen Stärkegehalt und speichern weniger Wasser als festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln. Die Extra-Stärke verleiht ihnen eine excellente Bindefähigkeit und damit stabile Klöße.

Den frischen Meerrettich gründlich waschen und mit einem scharfen Messer schälen. Anschließend - bei offenem Fenster, da sonst die Augen tränen - fein reiben und sofort zum Kartoffelteig geben. Wem frischer Meerrettich zu scharf ist, nimmt Meerrettich oder Sahnemeerrettich aus dem Glas.

Die kleinen Klöße schmecken sehr fein zu vielen Fischgerichten, beispielsweise zu Kabeljau in Senfsauce, aber auch zu einem Österreichischen Tafelspitz.

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