Kartoffeln

Kartoffeln sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Küche. Sie sind sehr vielseitig und können gebraten, gebacken, gekocht und gedünstet werden. Serviert werden sie meist als Salat, Bratkartoffel, Pellkartoffel oder als Püree.

Die Kartoffel gehört weltweit zu den Grundnahrungsmitteln.Die Kartoffel gehört weltweit zu den Grundnahrungsmitteln. (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Allgemeines

Kartoffeln gibt es in unterschiedlichen Sorten. Es gibt mehlige und feste Kartoffeln, frühe und späte Sorten sowie Lagerkartoffeln und frische Knollen.

Sie unterscheiden sich zudem hinsichtlich der Farbe und des Stärkegehaltes. Zu den bekanntesten Sorten gehören Berber, Sieglinde und Selma.

Alle weisen einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Spurenelementen, Mineralien und komplexen Kohlenhydraten auf. Sie machen schnell satt, enthalten aber nur wenig fett.

Herkunft

Die Kartoffel in ihrer heutigen Form stammt von unterschiedlichen Landsorten ab, welche in den Hochlagen Venezuelas bis nach Argentinien vorkommen. Auf der südamerikanischen Insel Chiloé sind die Spuren der wilden Kartoffel gefunden worden. Ihr Alter wird auf 13.000 Jahre geschätzt.

Durch wen, wann und wie die Knollen nach Europa gelangten, ist bis heute nicht genau bekannt. Auf dem Weg von Südamerika nach Spanien machten sie im Jahr 1567 einen Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln. Wann sie schließlich das europäische Festland erreichten, ist nicht eindeutig geklärt.

Fest steht jedoch, dass sie sich zu einem wichtigen Bestandteil vieler europäischer Küchen entwickelt haben.

Saison

Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum erreichen Deutschland ab März. In Deutschland werden die Frühkartoffeln ab Juni geerntet. Ihr Stärkegehalt ist noch relativ gering und häufig sind sich nicht ganz ausgereift. Aromatische Kartoffeln aus deutschem Freilandanbau können etwa ab September erworben werden.

Geschmack

Der Geschmack von Kartoffeln differiert je nach Sorte. Er reicht von mild bis kräftig. Einige schmecken leicht mehlig.

Verwendung in der Küche

Kartoffeln sollten erst kurz vor der Verarbeitung gewaschen und geschält werden.

Wenn ihre Schale entfernt ist, dürfen sie nicht mehr lange an der Luft liegen. Ansonsten verfärben sie sich schnell braun.

Zudem sollten sie nicht lange im Wasser aufbewahrt werden, da sie sonst wertvolle Nährstoffe verlieren.

Der weiße Schaum, welcher sich an der Wasseroberfläche beim Kochen zeigt, ist das hochwertige Eiweiß der Knolle. Es empfiehlt sich daher, Kartoffeln zu dämpfen.

Je nach Sorte lassen sich mit den Knollen herzhafte Gerichte kochen. Dazu gehören unter anderem:

Die Verwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Kartoffeln entwickeln sich unter der Erdoberfläche. Daher sollten sie auch dunkel, luftig, kühl und trocken gelagert werden.

Frost sollten die Knollen jedoch nicht bekommen. Eine Lagerung im Keller ist daher ideal. Bezüglich der Haltbarkeitszeit unterscheiden sich die verschiedenen Kartoffelsorten.

Eine Faustregel besagt, dass die späteren Sorten sich länger halten. Diese können über mehrere Wochen aufbewahrt werden.


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