Physalis

Die Physalis ist auch unter den Namen, wie etwa Andenkirsche, Andenbeere oder Kapstachelbeere bekannt. Die orangefarbene Frucht mit der Größe einer Kirsche ist von feinen Blütenblättern in Form eines Lampions umgeben. Sie ist reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C und Eisen.

Die Physalis wird gerne für dekorative Zwecke für diverse Gerichte verwendet.Die Physalis wird gerne für dekorative Zwecke für diverse Gerichte verwendet. (Foto by: nito103 / Depositphotos)

Herkunft

Die Heimat der Physalis liegt in Südamerika, in den Andenländer Venezuela, Peru, Ecuador, Kolumbien und Bolivien.

Mittlerweile wird sie aber auf der ganzen Welt angebaut, von Afrika über Indien bis Südostasien, die USA, Neuseeland und Australien.

Auch in Deutschland kann die Physalispflanze wachsen und Früchte tragen, sogar als Kübelpflanze auf dem heimischen Balkon. Wichtig ist nur, die Pflanze im Winter ins Haus zu stellen, da sie keinen Frost verträgt.

Saison

Die Hauptsaison der Physalis geht von Dezember bis Juli. Die Früchte sind aber aufgrund der geographisch breit gefächerten Anbaugebiete das ganze Jahr über bei uns erhältlich.

Geschmack

Die Physalis schmeckt süß bis leicht säuerlich mit einer ganz feinen, bitteren Note. Ihrer geschmacklichen Ähnlichkeit zur Stachelbeere hat sie die Bezeichnung Kapstachelbeere zu verdanken.

Verwendung in der Küche

Aufgrund ihres interessanten Aussehens findet die Physalis hauptsächlich als Dekoration Verwendung. Die braunen Blütenblätter werden geöffnet und leicht auseinander gebogen, damit die innen liegende Frucht zum Vorschein kommt. Die Blätter werden nicht mitgegessen.

Physalis können zum Dekorieren folgender Speisen verwendet werden:

Tipp: Besonders edel sehen Physalis aus, wenn sie zur Hälfte in Schokolade getaucht werden. Daher eignen sie sich hervorragend für Schokoladenfondue.

Doch Physalis können mehr als nur schön aussehen, auch wenn ihr Einsatzbereich in der Küche sich bisher überwiegend auf Dekorationszwecke beschränkt. Es lohnt sich jedoch, ein wenig mit den Früchten zu experimentieren, denn warm kommt ihr Aroma besonders gut zur Geltung. Eingekocht ergeben sie leckere Marmeladen oder Kompott und als Sauce können sie eine fruchtige Ergänzung zu Fleisch wie Geflügel oder auch Meeresfrüchten bilden.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Physalis sollten möglichst trocken und nicht zu warm bei maximal zehn Grad aufbewahrt werden. Dann halten sie sich ein bis zwei Wochen. Die Früchte lassen sich auch gut einfrieren oder trocknen und so länger haltbar machen, dann allerdings ohne ihre Lampion-Blütenblätter.


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