Scharfe Ramen
Zutaten für 1 Portion
| 2 | EL | Sojasoße, hell |
|---|---|---|
| 1 | EL | Sojasoße, dunkel |
| 0.5 | TL | Brauner Zucker |
| 1 | Stk | Eigelb |
| 2 | EL | Chlisoße |
| 1 | EL | Austernsoße |
| 0.5 | Stk | Paprika, rot |
| 1 | Stk | Chilischote |
| 1 | Stk | Möhre |
| 1 | Stk | Knoblauchzehe |
| 1 | Stk | Frühlingszwiebel |
| 1 | Prise | Salz, für die Ramen |
| 250 | g | Ramen-Nudeln |
| 1 | TL | Sesamöl |
| 1 | TL | Sesamsamen |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
25 min. Gesamtzeit 15 min. Zubereitungszeit 10 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Zuerst die helle sowie dunkle Sojasoße zusammen mit Zucker, Eigelb, Chilisoße und Austernsoße in einer Schüssel vermischen und zur Seite stellen.
- Paprika sowie Chilischote halbieren, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden bzw. Chili fein hacken. Die Möhre waschen und fein raspeln.
- Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden.
- In der Zwischenzeit Wasser in einem Topf erhitzen, leicht salzen und die Ramen darin nach Packungsanleitung zubereiten. Dann in einem Sieb abtropfen lassen.
- Das Sesamöl in einem zweiten Topf erhitzen, die Paprikastreifen, Chilistücke und Möhrenraspeln darin bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten andünsten.
- Dann den Ofen abschalten, den Knoblauch hinzugegeben und bei der Resthitze anbraten.
- Zuletzt die Ramen in den Topf zum Gemüse geben, die vorher angerührte Soße dazu geben, alles gut miteinander vermischen, kurz ziehen lassen und mit Frühlingszwiebelringen sowie Sesam bestreut servieren.
Tipps zum Rezept
Scharfe Ramen passen gut zu gebratener Würztofu, Hähnchen oder Garnelen. Auch Nori-Streifen, Chili-Crisp oder etwas Koriander eignen sich als Garnitur.
Wer möchte, kann das Ganze noch mit vielen weiteren Gemüsesorten, wie beispielsweise Pak Choi, Brokkoli, Zuckerschoten, Edamame oder Rotkohl aufpeppen.
Sesamsamen optional für 1–2 Minuten trocken in einer Pfanne anrösten, bis sie duften. Das intensiviert das Aroma deutlich.
Ramen-Nudeln sind japanische Weizennudeln, die speziell für Ramen-Gerichte hergestellt werden. Sie unterscheiden sich von vielen anderen Nudelsorten durch ihre Zutaten und ihre Konsistenz. Typische Zutaten sind Weizenmehl, Wasser, Salz und Kansui (alkalisches Wasser oder eine alkalische Mineralsalzmischung). Das Kansui verleiht den Nudeln ihre typischen Eigenschaften: eine elastische, leicht bissfeste Konsistenz, eine leicht gelbliche Farbe und den charakteristischen Geschmack und die Festigkeit.
Für dieses Gericht eignen sich klassische Weizen-Ramen-Nudeln am besten, da sie die würzige Soße besonders gut aufnehmen und auch nach dem Vermengen mit dem Gemüse angenehm bissfest bleiben. Frische Ramen-Nudeln aus dem Kühlregal sorgen für die authentischste Konsistenz, während getrocknete Ramen-Nudeln eine hervorragende Alternative sind und sich gut auf Vorrat halten. Soll es besonders schnell gehen, können auch Instant-Ramen-Nudeln verwendet werden – am besten ohne oder mit nur wenig von der beiliegenden Würzmischung, da die Sojasauce, Austernsauce und Chilisauce bereits für ausreichend Geschmack sorgen. Dünne bis mittelstarke, leicht gewellte Ramen-Nudeln passen zu diesem Gericht besonders gut, da sie die cremige, würzige Soße optimal aufnehmen.
Nährwert pro Portion
Wein & Getränketipp
Dazu passen Getränke, die die Schärfe angenehm ausgleichen und den würzigen Geschmack ergänzen. Besonders gut eignen sich grüner Tee oder Jasmintee, da sie den Gaumen erfrischen, ebenso wie ein gekühlter Eistee mit wenig Zucker. Wer es fruchtig mag, kann zu einer selbstgemachten Limonade mit Limette oder Zitrone greifen. Auch Mineralwasser mit Kohlensäure sorgt für eine angenehme Erfrischung zwischen den Bissen. Für einen besonderen Genuss harmonieren ein leichtes japanisches Bier oder ein trockener Sake hervorragend mit den intensiven Aromen der Ramen.
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