Forelle

Forelle: Der ideale Speisefisch für jeden Anlass! Er ist bei fast jedem beliebt, da er ein weißes, zartes Fleisch mit einem milden Geschmack hat. Außerdem lässt er sich leicht entgräten, was ihn sehr beliebt macht in der Küche. Welche Gewürze und Beilagen zur Forelle passen und wie man den Fisch richtig zubereitet, kann man hier nachlesen.

Die Forelle ist ein köstlicher und gesunder Speisefisch.Die Forelle ist ein köstlicher und gesunder Speisefisch. (Foto by: alexraths/ Depositphotos)

Forelle: Der ideale Speisefisch für jeden Anlass.

Die Forelle ist einer der beliebtesten Speisefische Deutschlands. Dabei ist sie relativ einfach zuzubereiten und schmeckt sowohl gebacken, als auch gebraten oder gegrillt sehr gut.

Wir verraten hier, was diesen Fisch so besonders macht.

Wissenswertes über die Forelle

Obwohl es viele verschiedene Arten von Forellen gibt, ist die am häufigsten gefangene Art die Regenbogenforelle. Wie der Name schon sagt, hat diese Art eine Regenbogenfarbe, die sich von hellgelb bis dunkelbraun erstreckt.

Forellenfische sind Raubfische, was bedeutet, dass sie andere kleinere Fische fressen. Um ihre Beute zu fangen, bewegen sie sich sehr schnell und haben einen hervorragend entwickelten Geruchssinn. In freier Wildbahn fressen sie Insektenlarven, kleine Krebse und andere kleine Tiere.

Lebensraum

In Deutschland sind Forellen vor allem in den Flüssen und Bächen der Mittelgebirge, aber auch in Seen zu finden. Sie kommen in kühlen und sauerstoffreichen Gewässern mit Kies- oder Geröllgrund vor. Als Forellenregion bezeichnet man die Oberläufe der Flüsse, da dies ihr bevorzugter Lebensraum ist.

Aussehen

Die Forelle ist ein spindelförmiger Fisch mit einem großen Kopf und einem Maul, das bis hinter das Auge reicht.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Regenbogenforellen und anderen Forellensorten ist, dass die Schuppen der Regenbogenforelle einen rötlichen oder bräunlichen Ton aufweisen, während sie bei den anderen Forellensorten silberfarben glänzen und mit schwarzen x- oder punktförmigen Flecken übersät sind.

Saison

Vor allem in der Saison von Mai bis August ist die Forelle eine begehrte Speise. Denn in dieser Zeit ist sie am fettreichsten und schmeckt am besten.

Welche Forellenarten gibt es?

In Deutschland gibt es viele verschiedene Forellenarten. Die häufigsten sind die Regenbogenforelle, die Bachforelle und die Seeforelle.

Unterschied zur Lachsforelle

Die Lachsforelle ist eine weitere beliebte Forellenart für den menschlichen Verzehr. Diese Art ist etwas schwieriger als die Regenbogenforelle zu züchten, da sie anspruchsvoller in Bezug auf Wasserqualität und Temperatur ist. Die Lachsforelle hat einen grünlichen bis bräunlichen Rücken und Flossen und einen weißen Bauch. Die Lachsforelle ist in Europa, Nordamerika und Russland beheimatet.

In Aquakulturen wird der Lachsforelle zusätzlich Carotinoid gefüttert, das zu der lachsähnlichen Färbung des Fleisches führt.

Herkunft und Geschichte der Forelle

Sie ist ein Teil der Familie der Salmoniden und kommt ursprünglich aus Europa und Nordamerika. Die Forelle wird oft in Süßwasserseen und Flüssen gefangen, aber sie kann auch in Salzwasser leben. In den letzten Jahren wurden immer mehr Forellenfarmen in verschiedenen Teilen der Welt errichtet, um die Nachfrage nach diesem Fisch zu decken.

Die ersten Aufzeichnungen über die Zucht von Forellen stammen aus dem 12. Jahrhundert, als Mönche in Deutschland begannen, Teiche mit Forellen zu bevölkern. Während der Industrialisierung in Europa wurden Forellenfarmen immer häufiger. Heute ist die Forelle eine der beliebtesten Speisefische weltweit.

Die Regenbogenforelle ist eine beliebte Art von Forelle, die ursprünglich aus Amerika stammt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Deutschland eingeführt.

Wie schmeckt eine Forelle?

Sie hat weißes, zartes Fleisch mit einem milden, leicht nussigen Geschmack. Sie lässt sich recht einfach entgräten, was sie sehr beliebt macht. Der Geschmack des Fisches ist stark abhängig von der Wasserqualität, in der er lebt.

Wie kann man Forellen zubereiten?

Forelle ist ein sehr vielseitiger Fisch, der sowohl als Hauptgericht als auch als Beilage gut funktioniert. Forellen können gegrillt, gekocht, gebacken oder in der Pfanne gebraten werden. Auch als Rohkost in Sushi sind Forellen sehr lecker. Eine der beliebtesten Zubereitungsarten ist aber das Räuchern. Geräucherte Forelle schmeckt hervorragend und ist lange haltbar.

Welche Gewürze passen zur Forelle?

Dieser köstliche Fisch ist relativ einfach zuzubereiten und passt gut zu verschiedenen Gewürzen, je nachdem, ob sie gegrillt, gebraten oder gebacken wird. Doch welche Gewürze passen am besten zur Forelle?

Hier einige Vorschläge:

  • Schnittlauch: Eine Schnittlauch-Kräuter-Butter ist eine hervorragende Beilage zu einer Forelle. Diese Butter passt wunderbar zu dem milden Geschmack des Fisches und rundet das Gericht ab.
  • Dill und Petersilie: Dill und Petersilie sind die perfekten Gewürze für diesen Fisch, da sie sein Aroma unterstreichen und ihm eine leichte Süße verleihen.
  • Zitrone: Die frische Säure der Zitrone gibt dem Gericht eine gewisse Frische und passt perfekt zu den delikaten Aromen des Fisches.
  • Thymian: Dieses klassische Gewürz passt hervorragend zu Forelle und verleiht dem Gericht eine köstliche mediterrane Note.
  • Rosmarin: Rosmarin ist ein weiteres klassisches Gewürz, das perfekt zu Forelle passt. Sein herber Geschmack verfeinert das Gericht und rundet es perfekt ab.

Welche Beilagen passen dazu?

Wenn man eine Forelle zubereiten möchten, dann sollte man auch einige leckere Beilagen dazu servieren. Dazu passen hervorragend verschiedene Gemüsesorten wie zum Beispiel Karotten, Blumenkohl oder Brokkoli. Auch kleine Frühkartoffeln eignen sich sehr gut als Beilage. Natürlich kann man die Forelle auch mit Reis servieren. Dazu passt am besten ein frischer Salat.

Für ein ganz besonderes Gericht können Sie die Forelle auch mit Nudeln und einer Soße Ihrer Wahl servieren.

Tipps für die Zubereitung:

  • Wenn man eine Forelle kauft, darauf achten, dass sie möglichst frisch ist. Die Augen sollten klar und der Körper sollte fest sein.
     
  • Zunächst sollte man die Forelle gründlich waschen und säubern, bevor man sie zubereitet. Dazu nimmt man am besten einen großen Topf mit kaltem Wasser und spült den Fisch mehrmals ab. Anschließend kann man ihn entweder kochen, braten oder grillen.
     
  • Die Forelle sollte nicht zu lange gekocht werden, da sie sonst zu trocken und zäh wird. Die optimale Kochzeit beträgt etwa 8 bis 10 Minuten.
     
  • Sie eignet sich sowohl zum Braten als auch zum Grillen. Wenn man die Forelle brät, sollte man darauf achten, dass das Bratfett gut heiß ist, bevor die Forelle hineingelegt wird. So kann sie schön knusprig werden.
     
  • Möchte man die Forelle grillen, sollte man sie vorher marinieren. Dafür eignet sich eine einfache Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Die Marinade sollte mindestens 30 Minuten oder am besten über Nacht einziehen können.
     
  • Am besten schmeckt die Forelle, wenn sie noch leicht rosa im Kern ist.

Hier noch unsere Rezept-Vorschläge:

Wie gesund ist die Forelle?

Eine weitere Eigenschaft, die die Forelle zu einem idealen Speisefisch macht, ist ihr gesundheitlicher Nutzen.

Denn neben ihrem hohen Gehalt an Proteinen und Vitaminen ist die Forelle auch reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese unterstützen nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern haben auch eine entzündungshemmende Wirkung.

Zudem ist die Forelle ein guter Lieferant für Jod und Kalium, zwei weitere wichtige Nährstoffe für den menschlichen Körper.

Nährstoffe und Vitamine

Forelle ist ein hervorragender Speisefisch, der reich an Nährstoffen und Vitaminen ist.

Das Fleisch der Forelle ist mager und enthält viele wertvolle Proteine. Darüber hinaus ist der Fisch reich an den Mineralien Kalium, Phosphor, Natrium und Jod.

Die Forelle ist auch eine gute Quelle für die Vitamine A, B, C, D, E und K. Vor allem die Vitamine B3, B5, B12 und E sind in hohen Mengen vorhanden. Außerdem dient sie als wichtiger Omega-3-Fettsäuren Lieferant.

Nährstoffe auf 100 g:

  • Kalorien: 105 kcal
  • Eiweiß: 19,5 g
  • Kohlenhydrate: 0 g
  • Fett: 2,7 g
  • Ballaststoffe: 0 g

Haltbarkeit und Lagerung einer Forelle

Forellen sind relativ leicht zu lagern und halten sich in der Regel einige Tage im Kühlschrank.

Frische Forellen können gut abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden und sollten innerhalb 24 Stunden verzehrt werden. Sie können für eine längere Lagerung auch eingefroren werden und sind dann 3 - 4 Monate haltbar.

Eine geräucherte Forelle ist gekühlt in der Regel 3 - 4 Wochen lang haltbar

Fazit

Forellen sind hervorragende Speisefische. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Sie enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralien, die unserem Körper guttun.

Sie sind nicht nur gesund, sondern auch sehr vielseitig. Man kann sie auf verschiedene Arten zubereiten und sie passen zu vielen verschiedenen Gerichten.

Wenn man also auf der Suche nach dem idealen Speisefisch ist, dann sollte man unbedingt einmal Forellen probieren!


Bewertung: Ø 0,0 (0 Stimme)

Das könnte Sie auch interessieren

Hering

Hering

Matjes, Bismarckhering oder auch Rollmops - Hering wird in vielen verschiedenen Varianten angeboten und ist dabei bei den Deutschen äußerst beliebt.

weiterlesen...
Zander

Zander

Zander ist ein nachtaktiver, räuberischer Süßwasserfisch, der aufgrund seines zarten und festen Fleisches in der Küche sehr geschätzt wird.

weiterlesen...
Thunfisch

Thunfisch

Schon gewusst? Der Thunfisch ist mitunter der teuerste Speisefisch, den man kaufen kann. Erfahrt hier mehr über den Thunfisch und wie man ihn in der Küche verwendet.

weiterlesen...
Lachs

Lachs

Lachs: Der beliebteste Speisefisch in Deutschland. Er ist nicht nur gesund, er schmeckt auch sehr gut und lässt sich sogar roh essen.

weiterlesen...

User Kommentare