Gulasch halb-und-halb

So ein deftiges Gulasch halb-und-halb wird immer gerne gegessen. Ein tolles, leicht verändertes Rezept aus Omas Küche.

Gulasch halb-und-halb

Bewertung: Ø 4,7 (421 Stimmen)

Zutaten für 4 Portionen

400 g Rindfleisch
400 g Schweinefleisch
170 g Speck, durchw., geräuchert
700 g Zwiebeln
2 Stk Petersilienwurzel, mittelgroß
2 Prise Salz
5 EL Pflanzenöl
1 Stk Brühwürfel
1 Msp Paprikapulver, rosenscharf
1 Msp Gulaschgewürz
0.5 Msp Majoran
1 Prise Cayennepfeffer
1 TL Speisestärke
0.25 Msp Kümmel
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zuerst das Fleisch von Fett und Sehnen befreien, kurz abbrausen, trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden. Den Speck fein würfeln, die Zwiebeln sowie die Petersilienwurzeln erst schälen dann auch in feine Würfel schneiden.
  2. Jetzt in einem Bräter 2 Esslöffel Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebeln sowie den Speck fast goldgelb braten, dabei ständig rühren.
  3. Dann die Fleischwürfel, in einer anderen Pfanne mit dem übrigen erhitzten Öl, portionsweise rundherum braun anbraten. Danach das Fleisch in den Bräter zu Zwiebel und Speck füllen, salzen und alles knapp mit Wasser bedecken.
  4. Anschließend den halben Brühwürfel, die Petersilienwurzel sowie die Gewürze hinzugeben und 15 Minuten schmoren.
  5. Nun mit 1 Liter Wasser auffüllen, die andere Hälfte des Brühwürfels hineingeben und bei mäßiger Hitze, jetzt zugedeckt, ca. 2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch weich ist.
  6. Zum Schluss die Speisestärke mit 1 Esslöffel Wasser anrühren, in das Gulasch halb-und-halb einrühren, aufkochen und dabei kräftig rühren, bis die Sauce gebunden ist, mit Salz sowie Pfeffer abschmecken und servieren.

Tipps zum Rezept

Für dieses Rezept eignet sich Schweinenacken sehr gut, da er durchwachsen und schön saftig ist. Beim Rindfleisch bieten sich Hohe Rippe, Ober- oder Unterschale und Schulter an.

Die Fleischstücke sollten vorher unbedingt portionsweise scharf angebraten werden. Die Hitze schließt die Poren, die Oberfläche karamellisiert und es entsteht eine schmackhafte Kruste.

Passende Beilagen sind Salzkartoffeln oder Kartoffelstampf, aber auch Bandnudeln, Spätzle, Kartoffel- und Serviettenknödel schmecken sehr gut dazu.

Durch die Zugabe von Sauerkraut und saurer Sahne am Ende der Garzeit lässt sich dieses Gulasch leicht in ein schmackhaftes Szegediner Gulasch verwandeln.

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