Kochen mit dem WOK

Wok Gerichte sind sehr vielfältig und werden bei uns immer beliebter. Vor allem bei der schonenden Zubereitung im Wok, bleiben die Nährstoffe der einzelnen Zutaten erhalten. Mit den richtigen Kräutern und Gewürzen werden knackig-bunte Mahlzeiten zubereitet.

Pfannenrühren nennt man das typische Kochen mit dem Wok.Pfannenrühren nennt man das typische Kochen mit dem Wok. (Foto by: shalamov / Depositphotos)

Mit dem Wok zu kochen ist nicht nur eine Modeerscheinung. Der Wok ist ein echter Alleskönner, mit dem die Zutaten schonend zubereitet werden können. Davon abgesehen ist er perfekt geeignet, um schnell, frisch und gesund zu kochen. 

Bei einem Wok handelt es sich um eine besondere Art von Pfanne, die vor allem in Asien zuhause ist. Sie hat nur eine sehr kleine Grundfläche und ist sehr hoch gewölbt, sodass die Auflagefläche des Garguts rund ist. Auf beiden Seiten gibt es einen Griff, sodass man den Wok gut schwenken und halten kann.

Der Vorteil eines Woks liegt darin, dass sich die Hitze vor allem in der Mitte konzentriert. Dadurch kann Gargut, das keine Hitze mehr benötigt, zugunsten anderer Bestandteile des Gerichts nach oben geschoben werden.

Der Wok eignet sich für zahlreiche verschiedene Garmethoden, beispielsweise:

  • Braten
  • Dämpfen
  • Dünsten oder
  • Frittieren

Einen Wok auswählen

Woks gibt es in verschiedenen Materialien - gängig sind Woks aus:

  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Stahlblecht
  • Gusseisen

Die Größe sollte sich am besten daran orientieren, für wie viele Personen damit gekocht werden soll. Ein Wok mit einem Durchmesser von 30 cm ist nämlich schnell zu klein, wenn für vier oder mehr Personen gekocht werden soll.

In Asien sind die Küchen gewöhnlich mit einer speziellen Feuerstelle ausgestattet, mit der völlig runde Woks genutzt werden können. Da dies hierzulande kaum der Fall ist, gibt es viele Wok-Modelle, bei denen die Mitte abgeflacht ist, sodass der Wok auf einem herkömmlichen Herd betrieben werden kann.

Die wichtigsten Garmethoden

Mit dem Wok kann man braten, däpfen, schmoren und auch frittieren.Mit dem Wok kann man braten, däpfen, schmoren und auch frittieren. (Foto by: tonodiaz / Depositphotos)

Braten

Um mit dem Wok zu braten, wird die so genannte „Pfannenrühren“-Methode verwendet. Dies bedeutet, dass die Zutaten im Wok angebraten werden. Dabei bleiben sie nicht liegen, sondern werden unter ständigem Umrühren angebraten. So kann nichts verbrennen und alles wird gleichmäßig gebraten.

Damit dies funktioniert, sollten bereits alle Zutaten fertig geschnitten vorbereitet sein. Das Pfannenrühren ist nur dann erfolgreich, wenn das Öl richtig heiß ist – es muss bis kurz vor den Rauchpunkt erhitzt werden. Dies lässt sich leicht ausprobieren, indem eine Winzigkeit Wasser in den Wok gespritzt wird; das Wasser muss kleine Wasserperlen bilden.

Schmoren

Wenn die Zutaten geschmort werden sollen, werden sie zunächst kurz angebraten. Dann wird Flüssigkeit angegossen und das Gemüse oder Fleisch geschmort.

Die Dauer variiert je nachdem, welche Zutaten zu dem Gericht gehören. Gewürze sollten erst zum Schluss hinzugefügt werden. Da sich die Menge der Flüssigkeit im Laufe der Zeit verändert, können die Gewürze sonst plötzlich intensiver schmecken als ursprünglich geplant.

Dämpfen

Das Dämpfen ist eine sehr schonende Zubereitungsmethode, bei der in Gemüse alle Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Gemüse wird nicht ausgekocht, sondern wird gar und bleibt gleichzeitig knackig.

Im Wok wird dazu Wasser zum Kochen gebracht. Auf einem Siebeinsatz, der am Rand des Woks befestigt wird, wird das Gemüse abgelegt und im heißen Wasserdampf gedämpft.

Frittieren

Zum Frittieren wird im Wok das Öl auf eine Temperatur von rund 170 Grad erhitzt. Das Frittiergut, beispielsweise Gemüse, Fleischstücke oder Meeresfrüchte, werden einfach in das Öl gegeben und ausgebacken, bis sie goldgelb sind.

Die Zutaten

Wichtig beim Kochen mit dem Wok ist auch das passende Öl.Wichtig beim Kochen mit dem Wok ist auch das passende Öl. (Foto by: halamov / Depositphotos)

Wenn man mit einem Wok kochen möchte, ist die wichtigste Zutat ein gutes Öl. Benötigt wird ein Öl, das hoch erhitzt werden darf und vor allem geschmacksneutral ist. Dies ist beispielsweise bei Kokosfett und Butterschmalz der Fall.

Nicht geeignet sind die meisten verginen Öle, da sie Giftstoffe freisetzen, wenn sie zu stark erhitzt werden. Von Sesamöl, Erdnussöl oder Olivenöl ist für das Anbraten abzuraten, da diese dem Essen einen bitteren Geschmack verleihen können, wenn sie zu hoch erhitzt werden.

Am besten eignet sich Sonnenblumenöl oder herkömmliches Pflanzenöl.

Bezüglich der weiteren Zutaten sind der Fantasie grundsätzlich keine Grenzen gesetzt. Typisch asiatische Gemüsesorten sind:

  • Chinakohl
  • Frühlingszwiebeln
  • Bok Choy

Doch eignen sich auch die meisten heimischen Gemüsesorten für das Kochen mit dem Wok.

Reis, Nudeln, Pilze, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und vieles mehr machen die Wok-Küche zu einem der abwechslungsreichsten Felder überhaupt.

Rezepte für den Wok

Hier einige ausgewählte Rezepte, die mit dem Wok nachgekocht werden können:

Gemüse Reis Wokpfanne
Hähnchenbrust mit Glasnudeln
Geflügelpfanne mit Cashewkernen
Austernpilz-Gemüse-Pfanne
Gebratener Gemüsereis


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