Rehgulasch

Dieses Rezept ist toll für die Wildsaison - so gelingt ein köstliches Rehgulasch mit Pfifferlingen.

Rehgulasch

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Zutaten für 4 Portionen

1 kg Rehkeule
1 Stk Zwiebel, groß
1 Stk Knoblauchzehe
40 g Butterschmalz, für den Topf
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
300 ml Rotwein, trocken
500 ml Wildfond
1 Stk Lorbeerblatt
500 g Pfifferlinge, frisch oder aus dem Glas
4 Stk Wacholderbeeren
1 Stk Karotte
1 Stk Knollensellerie
1 EL Tomatenmark
1 Stk Wurzelpetersilie
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zuerst das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen, Haut, Sehnen und Fett abschneiden und das Fleisch quer zur Faser in ca. 3 cm große Würfel schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und den Zwiebel fein hacken. Karotte, Wurzelpetersilie und Sellerie waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  3. Dann das Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen, das Fleisch darin für ca. 4 Minuten von allen Seiten braun anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Nun die Zwiebel-, Wurzelpetersilie-, Karotten- und Selleriewürfel hinzufügen, den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse zu dem Fleisch pressen und bei mittlerer Hitze für ca. 5-10 Minuten braten.
  5. Dann das Ganze mit dem Rotwein aufgießen, die Hälfte des Wildfonds sowie das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren hinzugeben, zum Kochen bringen und das Gulasch zugedeckt bei mittlerer Hitze für ca. 90 Minuten köcheln lassen - dabei immer wieder umrühren. Sollte das Gulasch zu dickflüssig werden, den restlichen Wildfond nach und nach eingießen.
  6. Danach das Gemüse und das Lorbeerblatt aus dem Gulasch entfernen.
  7. In der Zwischenzeit die Pfifferlinge putzen, mit Küchenpapier trocken abreiben, nach der Garzeit zu dem Gulasch geben und bei kleiner Hitze für ca. 15 Minuten mitgaren.
  8. Das fertig gekochte Rehgulasch mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark würzen.

Tipps zum Rezept

Sollte das Gulasch zu dünnflüssig sein, einfach mit etwas Mehl eindicken.

Dazu Spätzle, Preiselbeeren, Semmelknödel oder Kartoffelklöße servieren.

Tauschtipp: Hierfür kann auch Fleisch aus der Rot- oder Damwildkeule verwendet werden.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Wild kochen!" von Alena Steinbach - © Gräfe und Unzer Verlag / Bildnachweis © Gräfe und Unzer/Klaus Maria Einwanger

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