Sellerie

Aus der deutschen Küche ist der Sellerie kaum wegzudenken. Er gibt Suppen und Salaten die richtige Würze und kann auch als schmackhafte Beilage zubereitet werden. Es gibt ihn in Deutschland als Staudensellerie und als Knollensellerie.

Sellerie erleichtert das Abnehmen, wirkt als natürliches Schmerzmittel und hilft gegen Entzündungen.Sellerie erleichtert das Abnehmen, wirkt als natürliches Schmerzmittel und hilft gegen Entzündungen. (Foto by: tashka2000 / Depositphotos)

Allgemeines

In Deutschland ist Sellerie in zwei Varianten erhältlich:

  • Der bekannte Staudensellerie gehört zu der botanischen Familie der Doldenblütler. Er entwickelt nur sehr kleine Knollen, verfügt aber über fleischige sowie kräftige Blattstiele mit kleinen Blättern.
  • Der Knollensellerie wiederum zählt zu der großen Gruppe der Wurzelgemüse. Er weist eine knorrige, große Wurzel auf, welche unter der Erdoberfläche wächst. Unter der grünen Schale verbirgt sich ein würziges Fruchtfleisch, welches reich an Kalzium, Eisen und Vitaminen ist.

Herkunft

Der Sellerie ist ein altbekanntes Gemüse. Bereits Homer verfasste Beschreibungen vom Sellerie. Doch erst im 17. Jahrhundert kultivierte ein Gärtner aus Italien eine weniger scharfe Form dieses Gemüses. Ab dem 18. Jahrhundert setzte sie sich auch in Deutschland durch und zählt heute zu den beliebtesten Gemüsesorten in der Küche.

Saison

Von Mai bis Oktober kann Stangensellerie als Freilandware erworben werden. Knollensellerie hat seine Saison von August bis November. In den übrigen Monaten kann Lagerware gekauft werden.

Geschmack

Der Geschmack vom Stangensellerie ist würzig und ein wenig herb. Knollensellerie besitzt ein etwas herberes Aroma als der Stangensellerie.

Verwendung in der Küche

  • Staudensellerie ist eine beliebte Würzbasis für Suppen und Brühen.
  • Ferner wird er gern als Rohkost verzehrt. Er wird so mit einem Dip gereicht oder in einem Salat verarbeitet. Roh wird er auch in den berühmten Cocktail Bloody Mary gesteckt.
  • Staudensellerie kann aber auch gedünstet und gebraten werden. Er kann so als Gemüsebeilage Geflügel- und Fischgerichten ein würziges Aroma geben.
  • Überbackener Sellerie wird insbesondere von Vegetariern als fleischloses Hauptgericht geschätzt.
  • Knollensellerie wird gekocht oder gedämpft. Dabei muss darauf geachtet werden, dass er nicht zerfällt. Um eine Verfärbung der Knollen zu vermeiden, sollten die rohen, angeschnittenen Stücke der Knollen schnell verarbeitet werden.
  • Er wird insbesondere in pürierter Form als Beilage zu herzhaften Gerichten gereicht und so als Basis für die Zubereitung von Gemüseterrinen, Suppen und Soufflés genutzt.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Sellerie kann sehr gut längere Zeit gelagert werden. Der geeignete Ort dafür ist ein Keller, der die 10 °C unterschreitet. Frost sollte der Sellerie jedoch nicht bekommen. Zur Aufbewahrung wird er von sämtlichen Blättern befreit und in eine Kiste mit Sand gelegt. So kann er über Monate gelagert werden. Frischer Staudensellerie hingegen kann nur bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden. Dafür wird er im Gemüsefach eines Kühlschrankes verstaut.


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