Krapfen

Sie heißen Krapfen oder Berliner und in Berlin heißen sie Pfannkuchen. Das Rezept für diese leckeren Krapfen ist nicht so kompliziert wie man denkt.

Krapfen

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Zutaten für 20 Portionen

1000 ml Pflanzenöl
2 EL Puderzucker, zum Bestreuen

Zutaten für den Teig

42 g Hefe, frisch
50 g Zucker
250 ml Milch, lauwarm
500 g Mehl
1 Prise Salz
0.5 TL Zitronenschale
60 g Butter
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Zunächst die lauwarme Milch mit dem Zucker in eine Schüssel geben, die Hefe hineinbröckeln und unter Rühren darin auflösen. Dann die Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen.
  2. In einer Rührschüssel das Mehl, das Salz und die Zitronenschale vermischen. Die Hefemilch sowie die zerlassene Butter unterrühren und mit den Händen oder den Knethaken eines Mixers zu einem glatten Teig verarbeiten.
  3. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und den Hefeteig 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Nach Beendigung der Ruhezeit eine Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig darauf mit dem Backholz etwa 2 cm dick ausrollen.
  5. Nun mit einem Glas oder einer Form ca. 5 cm große Kreise ausstechen. Diese erneut mit dem Küchentuch abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.
  6. In der Zwischenzeit das Öl in einem Topf auf 170 °C erhitzen. Die Krapfenteiglinge portionsweise hineingeben und zugedeckt etwa 3 Minuten goldbraun ausbacken. Danach mit einem Kochlöffelstiel wenden und die zweite Seite ebenfalls in etwa 3 Minuten goldbraun backen.
  7. Zuletzt die Krapfen aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Solange sie noch warm sind, mit Puderzucker bestreuen und abkühlen lassen.

Tipps zum Rezept

Für einen flaumig-weichen Teig sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Sobald alle Zutaten in der Rührschüssel vereint sind, den Teig ausgiebig kneten. Er ist perfekt, wenn er Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst.

Ob das Öl seine Temperatur erreicht hat, zeigt ein Holzkochlöffelstiel. Einfach in das heiße Öl tauchen und wenn kleine Bläschen an ihm emporsteigen, ist es heiß genug. Ein Thermometer tut es natürlich auch.

Gefüllt schmecken die Krapfen besonders gut. Dazu beispielsweise eine Aprikosenkonfitüre, eine andere Lieblingsmarmelade oder eine Nuss-Nougatcreme in einen Spritzbeutel mit Fülltülle (Ø 2,5 cm) geben und mit leichtem Druck seitlich in das noch warme Gebäck spritzen.

Lecker ist auch ein glatter Zuckerguss, der auf die ausgekühlten Krapfen gestrichen wird. Mit diesem Zuckerguss Grundrezept kann eigentlich nichts schief gehen.

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