Pani Puri
Zutaten für 4 Portionen
Zutaten für Puri
| 290 | g | Atta (indisches Mehl) oder Vollkornmehl |
|---|---|---|
| 190 | g | Hartweizengrieß |
| 100 | g | Weizenmehl, Type 405 |
| 2 | TL | Salz |
| 1 | TL | Backpulver |
| 230 | ml | Wasser |
| 400 | ml | Pflanzenöl, zum Frittieren (zum Beispiel Raps- oder Sonnenblumenöl) |
| 1 | Prise | Mehl, für die Arbeitsfläche |
Zutaten für Pani (Würzwasser)
| 2 | Bund | Minze |
|---|---|---|
| 2 | Bund | Koriander |
| 2 | Stk | Chilischoten, grün |
| 1 | EL | Ingwer, gehackt |
| 30 | ml | Tamarindensauce |
| 30 | g | Palmzucker oder weißer Zucker |
| 1 | Prise | Kreuzkümmel, gemahlen |
| 1 | TL | Salz |
| 2 | TL | Chat Masala |
| 210 | ml | Apfelsaft, klar |
| 190 | ml | Wasser |
| 2 | Stk | Knoblauchzehen |
Zutaten zum Befüllen
| 400 | g | Kartoffeln, mehligkochend |
|---|---|---|
| 300 | g | Kichererbsen, aus dem Glas oder der Dose |
| 0.25 | Bund | Koriander |
| 1 | Stk | Zwiebel, rot, groß |
| 2 | TL | Chat Masala |
| 1 | Prise | Chilipulver |
| 1 | Prise | Salz |
Kategorien
Benötigte Küchenutensilien
Zeit
90 min. Gesamtzeit 32 min. Zubereitungszeit 58 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
- Für Puri zuerst Atta, Hartweizengrieß, Weizenmehl, Salz sowie Backpulver in eine Schüssel geben und vermischen.
- Dann das Wasser nach und nach dazugießen, mit den Fingern vermengen. Sobald sich ein Teig bildet, diesen auf die Arbeitsfläche geben und etwa 8–10 Minuten kräftig mit den Handballen kneten. Der Teig sollte am Ende glatt, fest und elastisch, aber nicht klebrig sein. Falls er zu trocken ist, esslöffelweise etwas Wasser ergänzen.
- Anschließend den Teig zu einer Kugel formen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
- Später den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche dünn (ca. 0,5 cm) ausrollen und Kreise mithilfe eines Glases oder eines Plätzchenausstechers ausstechen (ca. 10 cm groß) - dabei die Teigstücke mit dem feuchten Küchentuch abdecken, sonst trocknen sie aus und gehen schlechter auf.
- Nun das Öl in einem hohen Topf füllen, auf ca. 180 Grad erhitzen und die Teigstücke darin für je ca. 3 Minuten portionsweise frittieren - sobald die Teigstücke auf der Oberfläche schwimmen mit heißem Öl übergießen bzw. das heiße Öl vorsichtig darüberlöffeln. Dadurch können sie sich zu den typischen hohlen Kugeln aufblähen.
- Danach die Teigstücke vorsichtig aus dem Topf heben und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
- Für Pani Minze sowie Koriander waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und in einen Mixer geben.
- Die Chilischoten waschen, der Länge nach halbieren, entkernen, in grobe Stücke schneiden und ebenso in den Mixer.
- Im Anschluss Ingwer, Tamarindensauce, Palmzucker, Kreuzkümmel, Salz, Chat Masala sowie Apfelsaft und Wasser ebenfalls in den Mixer füllen und alle Zutaten vermixen.
- Knoblauch schälen, grob hacken und zur Flüssigkeit geben.
- Dann Pani in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und bis zum Servieren kühl stellen.
- Für die Füllung Kartoffeln waschen, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und die Kartoffeln für ca. 25 Minuten kochen lassen bis diese gar sind.
- Im Anschluss die Kartoffeln abgießen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
- Die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen. Koriander waschen, trocken schütteln und fein hacken. Zwiebel schälen und ebenso fein hacken.
- Jetzt die Kartoffelwürfel, Kichererbsen, Koriander sowie Zwiebelstücke in einer Schüssel locker vermischen.
- Zuletzt das Ganze mit Chat Masala, Chilipulver sowie Salz würzen.
- Für Pani Puri in jedes Teigbällchen vorsichtig ein kleines Loch drücken - beispielsweise mit einem Messer oder Kochlöffelstiel.
- Dann die Teigbällchen zusammen mit Pani sowie der Kartoffel-Kichererbsen-Masse servieren bzw. zu Tisch bringen.
- Jetzt die Teigbällchen mit der Kartoffel-Kichererbsen-Masse befüllen, mit etwas Pani beträufeln oder kurz eintauchen und sofort genießen.
Tipps zum Rezept
Wenn es etwas schneller gehen soll, dann kann man hierfür auch Puri-Rohlinge verwenden, die in ausgewählten Supermärkten erhältlich sind und nur mehr frittiert werden müssen.
Pani Puri ist ein beliebter indischer Snack, weil er knusprig, würzig, frisch und abwechslungsreich zugleich ist. Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel aus knuspriger Hülle, cremiger Füllung und würzig-frischer Flüssigkeit. Außerdem ist Pani Puri ein typischer Street-Food-Klassiker, der schnell zubereitet und unkompliziert unterwegs oder in geselliger Runde genossen werden kann.
Werden Pani Puri zu lange aufbewahrt, werden diese matschig und zerfallen, deshalb immer gleich servieren oder Puri, Füllung und Pani getrennt auf den Tisch stellen und direkt vor dem Essen zusammensetzen.
Bei Chat Masala (auch Chaat Masala) ist eine typisch indische Gewürzmischung, die vor allem für Snacks und Streetfood wie Pani Puri verwendet wird. Sie enthält meist eine Mischung aus getrocknetem Mangopulver (Amchur), schwarzem Salz (Kala Namak), Kreuzkümmel, Koriander, Chili, schwarzem Pfeffer und häufig auch Ingwer, Asafoetida oder Ajwain. Der Geschmack ist würzig, säuerlich, leicht scharf und ausgesprochen aromatisch. Gerade das schwarze Salz verleiht Chaat Masala seinen unverwechselbaren Geschmack. Für Pani Puri ist es besonders wichtig, weil es dem Pani diese typisch säuerlich-würzige, leicht pikante Note gibt. Wer kein Chaat Masala zu Hause hat, kann es notfalls durch eine Mischung aus Kreuzkümmel, Amchur (oder etwas Zitronensaft) und einer kleinen Prise Kala Namak ersetzen.
Für Pani Puri ist ein eher fester Teig gewünscht – er sollte nicht so weich sein wie beispielsweise ein Pizzateig. Das hilft später dabei, die dünnen Teigfladen gleichmäßig auszurollen und beim Frittieren schön aufgehen zu lassen.
Nährwert pro Portion
Wein & Getränketipp
Dazu können besonders gut erfrischende Getränke wie Mango Lassi, süßes oder salziges Lassi, Nimbu Pani (indische Zitronenlimonade) oder ein kühler Masala Chai serviert werden; auch ein schlichtes Mineralwasser mit Zitrone ist eine gute Wahl, da es die Schärfe und Würze des Pani angenehm ausgleicht.
User Kommentare
Ich habe diese Teigfladen zweimal ausprobiert, so wie auf dem Foto haben sie nie ausgesehen. Da steckt scheinbar eine Kunst für sich dahinter. Ich hatte sie dann immer beim Inder gegessen.
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