Zeit für Heißgetränke

Es ist wieder soweit: Die Tage werden kürzer, das Wetter ist des Öfteren schmuddelig, die Temperaturen sinken und am liebsten würde sich jeder mit einer Decke vor dem Kamin verkrümeln. Jetzt ist wieder die Zeit für Heißgetränke gekommen. Dabei sollten Sie nicht nur an die Klassiker wie Tee, Kaffee oder Glühwein denken, denn eine Vielzahl weiterer Heißgetränke wartet darauf, von Ihnen ausprobiert zu werden. Wir stellen Ihnen die besten Varianten vor.

Heißgetränke, mit oder ohne Alkohol, sind im Winter sehr beliebt.Heißgetränke, mit oder ohne Alkohol, sind im Winter sehr beliebt. (Foto by: bit245 / Depositphotos)

Tee

Die Klassiker der heißen Aufgussgetränke sind natürlich Tees. Im Winter werden dabei bevorzugt Gewürze und Bestandteile eingesetzt, die mit Weihnachten in Verbindung gebracht werden.

Entdecken Sie Geschmacksnuancen von Mandeln, Marzipan, echter Bourbonvanille, Zimt , Gewürznelken , Orangen und Rum. Natürlich eignen sich aber auch ganz normale Teemischungen wie Früchtetees und Kräutertees für eine kleine Erwärmung nach dem Spaziergang im Freien.

Kaffee

Auch Kaffee ist im Winter sehr beliebt zum Aufwärmen. Um den Effekt etwas zu verstärken, gibt es auch alkoholhaltige Varianten. Besonders bekannt ist der Irish Coffee , bei dem etwas Sahne und irischer Whiskey hinzugefügt werden. Der Whiskey wird mit etwas Zucker versetzt, damit der Kaffee nicht zu herb schmeckt.

Der Pharisäer setzt sich ähnlich zusammen wie ein Irish Coffee, allerdings wird statt Whiskey jamaikanischer, brauner Rum verwendet.

Trinkschokolade ist bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt.Trinkschokolade ist bei Alt und Jung gleichermaßen beliebt. (Foto by: Odelinde / Depositphotos)

Trinkschokolade

Sehr lecker ist an den kalten Tagen auch eine heiße Trinkschokolade. Sie ist in verschiedensten Varianten verfügbar. Pulver können ganz einfach in heißes Wasser oder Milch eingerührt werden. Trinkschokolade am Stiel, als Riegel oder als Trink-Praliné wird einfach in das Wasser oder die Milch gegeben und umgerührt, bis sie geschmolzen ist.

Auch bezüglich der Geschmacksnuancen gibt es eine große Auswahl, von ganz süßen Varianten über bittere und herbe Trinkschokolade bis hin zu besonderen Gewürzen und Geschmacksrichtungen wie Vanille oder Kaffee können ausprobiert werden. Trinkschokolade kann je nach Geschmacksrichtung auch mit einem Schuss Rum serviert werden.

Glühwein

Das klassische alkoholisierte Heißgetränk, das gerne zur Weihnachtszeit auf Weihnachtsmärkten getrunken wird, ist Glühwein . Leider werden hier häufig minderwertige Weine verwendet. Wer Wert auf eine hohe Qualität legt, kann Glühwein auch problemlos selbst herstellen. Ein guter Rotwein wird mit klassischen Weihnachtsgewürzen wie Zimt, Sternanis, Gewürznelken und Zitronenschale auf höchstens 80°C erhitzt.

Glühwein ist wohl das beliebteste alkoholhaltige Heißgetränk im Winter.Glühwein ist wohl das beliebteste alkoholhaltige Heißgetränk im Winter. (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Feuerzangenbowle

Diese setzt sich ähnlich zusammen wie Glühwein. Allerdings wird auf einer Zange über dem Topf ein Zuckerhut mithilfe von einer guten Menge Rum karamellisiert. Dadurch wird die Feuerzangenbowle einerseits sehr süß, andererseits erhöht sich der Alkoholgehalt enorm.

Glögg

Auch Glögg ist eine Glühweinvariante, die zusätzlich mit Korn oder Wodka versetzt wird. Sie ist jedoch vor allem in den skandinavischen Ländern verbreitet.

Glühmost

Dieser basiert auf einer Mostart – gewöhnlich wird Apfelmost eingesetzt -, der ähnlich gewürzt wird wie normaler Glühwein. Wer es lieber etwas süßer hat, kann zusätzlich noch Honig oder Zucker hinzugeben. Auch Birnenmost kann verwendet werden; dies ist jedoch eher in Österreich gängig.

Grog

Ein sehr starkes Heißgetränk für den Winter ist Grog. Dafür wird kochendes Wasser mit Zucker versetzt. Es wird dann zusätzlich Rum hinzugefügt. Besonders lecker wird Grog, wenn statt des Zuckers Honig verwendet wird. Grog wird immer sehr heiß getrunken und ist perfekt für die Aufwärmung im Winter geeignet.

Jagertee

Der Jagertee stammt klassischerweise aus Österreich und muss mit österreichischem Rum hergestellt werden. Andere Erzeugerländer verwenden daher alternativ auch die Bezeichnungen Hütten- oder Förstertee. Jagertee besteht aus schwarzem Tee, Rotwein, Rum, klarem Schnaps und winterlichen Gewürzen. Jagertee ist ziemlich stark und schlägt schnell an, weshalb er lieber vorsichtig genossen werden sollte.


Bewertung: Ø 0,0 (0 Stimme)

Das könnte Sie auch interessieren

User Kommentare