Berliner - FAQs

Hochsaison haben Berliner vor allem zur Faschingszeit und zu Silvester. Das leckere Fettgebäck schmeckt aber auch zu jeder anderen Zeit. Die wichtigsten Fragen rund um die Zubereitung der Berliner beziehungsweise Krapfen beantwortet dieser Ratgeber.

Süß und fluffig - so mögen wir die beliebten Berliner.Süß und fluffig - so mögen wir die beliebten Berliner. (Foto by: PantherMediaSeller / Depositphotos)

Was ist der Unterschied zwischen Berliner und Krapfen?

Sowohl beim Berliner als auch beim Krapfen handelt es sich um ein rundes und süßes Fettgebäck. Zwar kann die Zubereitung etwas variieren, der wesentliche Unterschied besteht in der Bezeichnung. Während der Begriff Berliner im Rheinland und Norddeutschland verwendet wird, spricht man in Süddeutschland und Österreich von Krapfen.

Wie werden Berliner noch genannt?

Neben dem Begriff Krapfen gibt es je nach Region verschiedene Bezeichnungen für den Berliner. Während in Mitteldeutschland die Begriffe „Kreppel“ oder „Gräbbel“ üblich sind, heißt das Fettgebäck in Berlin und Ostdeutschland „Berliner Pfannkuchen“. „Puffel“ ist dagegen eine übliche Bezeichnung in Aachen.

Welches Mehl kann für Berliner verwendet werden?

Aufgrund der zarten und empfindlichen Teigstruktur eignen sich für die Zubereitung von Berlinern glatte Mehle. Wichtig ist zudem, dass das Mehl kleberstark ist. Mit Weizenmehl Typ 405, alternativ auch Typ 550, trifft man die richtige Wahl.

Welches Fett für Berliner?

Zum Ausbacken von Berlinern werden vorzugsweise heißgepresste, raffinierte Öle verwendet. Geeignet sind beispielsweise Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Alternativ können Berliner auch mit festen Fetten, zum Beispiel Butterschmalz, frittiert werden. Wichtig ist, dass das Fett hoch erhitzbar ist.

Welche Zutaten benötige ich für Berliner?

Für ein Berliner-Grundrezept werden folgende Zutaten (ausreichend für circa 16 Berliner) benötigt:

  • 250 Gramm Mehl
  • 21 Gramm frische Hefe
  • 125 Gramm weiche Butter
  • 125 Gramm Zucker
  • 2 Eier
  • ½ Päckchen Backpulver

Wie werden Berliner zubereitet?

Sämtliche Zutaten werden für die Zubereitung zunächst zu einem glatten Teig verarbeitet. Daraus werden dann mehrere gleichgroße Kugeln geformt. Damit die Hefe ziehen kann, die Teigkugeln mit einem Tuch abdecken und für circa 45 Minuten ruhen lassen. Erst danach sollten die Berliner gebacken werden.

Wie lange werden Berliner gebacken?

Ist das Fett ausreichend heiß (circa 180 Grad), wird der Berliner vorsichtig mit der Oberseite nach unten mithilfe einer Schaumkelle in das flüssige Öl gegeben und zuerst zugedeckt für 2 Minuten gebacken. Dann die Berliner umdrehen und auf der zweiten Seite offen für ca. 3 Minuten fertig backen.

Wie können Berliner im Backofen zubereitet werden?

Die fettärmere Variante der Zubereitung ist die Zubereitung im Backofen. Dafür den Ofen auf 180 Grad vorheizen und dann das Gebäck für etwa 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Diese Variante eignet sich vorzugsweise für Berliner, die mit Zuckerguss verziert werden.

Unsere Rezept-Empfehlungen:

Wie können Berliner gefüllt werden?

Ganz klassisch werden diese mit Aprikosenkonfitüre gefüllt. Alternativ können diese mit einer Vanillecreme oder Nuss-Nougat-Creme gefüllt werden.

Wann werden die Berliner gefüllt?

Nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ erhalten die Berliner ihre Füllung erst nach dem vollständigen Erkalten und nachdem sie bereits noch heiß in Zucker gewälzt wurden. Abschließend wird das Gebäck nach Belieben noch mit Guss verfeinert.

Wie füllt man Berliner?

Die einfachste und sauberste Methode ist es, das Fettgebäck mit einer Gebäckspritze beziehungsweise eine Spritzbeutel mit einer schmalen Lochtülle zu füllen. Dafür die Tülle seitlich bis zur Mitte in den Berliner stechen und die Füllung hineinspritzen.

Wo werden Berliner aufbewahrt?

Wer die Berliner nicht direkt verzehrt, sollte sie luftdicht verpacken. Gut geeignet sind dafür Frischhaltedosen oder Gefrierbeutel. Alternativ geht auch Frischhaltefolie.

Kann man Berliner einfrieren?

Berliner sind bestens zum Einfrieren geeignet. Die fertigen gefüllten und komplett ausgekühlten Berliner einfach in einem luftdicht verschlossenen Gefrierbeutel in den Tiefkühler geben. Tipp: Je frischer das Gebäck eingefroren wird, desto besser schmeckt es nach dem Auftauen.

Wie lange sind Berliner haltbar?

Richtig verpackt hält sich das Gebäck circa zwei bis drei Tage frisch und lecker. Eine längere Haltbarkeit von circa drei Monaten erhält man, wenn man die Berliner einfriert. Aufgetaut werden sollte das Gebäck bestenfalls langsam im Kühlschrank.

Wie werden Berliner wieder frisch?

Berliner, die bereits ein bis zwei Tage gelegen haben, können mit einem einfachen Tipp schnell wieder aufpeppt werden - das Gebäck dafür für wenige Sekunden bei circa 400 bis 500 Watt in die Mikrowelle geben.


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